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BEZIRK PERG. Für sein inklusives Ausbildungs- und Beschäftigungsmodell wurde der Bezirksabfallverband Perg am Donnerstag mit dem Inklusionspreis „Fliegender Fisch 2023“ in Silber ausgezeichnet.

Bei der Preisverleihung im Linzer Musiktheater: (v. l.) Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer, Andrea Mauerhofer, Christopher Tiefenbacher, Kurt Kaltenberger, Thomas Kepplinger, Michael Reiter, Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauss und Landeshauptmann Thomas Stelzer. (Foto: Land OÖ/Antonio Bayer)

Mit dem „Fliegenden Fisch“ werden Unternehmen, Vereine und anderweitige Institutionen prämiert, die das Thema Inklusion stärker in der Gesellschaft verankern und Bewusstsein dafür schaffen. In der Kategorie „Zusammen verändern“ ging der Preis in Silber heuer an den Bezirksabfallverband Perg, der in seinen Altstoffsammelzentren auch Menschen mit Beeinträchtigungen beschäftigt.

Kooperation mit Lebenshilfe und Diakonie

Der Bezirksabfallverband hat die Ausbildung und Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigungen zur Chefsache erklärt. Unter Anleitung und mithilfe einer Anpassung des Arbeitsplatzes soll allen Mitarbeitern die eigenständige Durchführung der Aufgaben ermöglicht werden. Dank dieser Maßnahme konnte bereits ein Mitarbeiter aus der Integrativen Beschäftigung heraus fix angestellt werden. Insgesamt beschäftigt der Bezirksabfallverband 20 beeinträchtige Menschen. Es handelt sich hierbei um eine Kooperation mit der Lebenshilfe und der Diakonie.

83 Projekte eingereicht

Der „Fliegende Fisch“ ist der erste offizielle Inklusionspreis des Landes Oberösterreich und wurde von Landeshauptmann Thomas Stelzer und Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer ins Leben gerufen. Heuer gab es insgesamt 83 Einreichungen in den drei Kategorien „Zusammen leben“, „Zusammen verändern“ und „Zusammen arbeiten“. Der nächste „Fliegende Fisch“ wird 2025 ausgelobt.


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