Naturparke-Geschäftsführer wurde nach 28 Jahren in die Pension verabschiedet
RECHBERG. Nach 28 Jahren als Geschäftsführer des Verbandes der Naturparke Österreichs tritt Franz Handler die Pension an. Bei einem Ganslessen am Großdöllnerhof hat er mit Weggefährten, die für die Entwicklung der Naturparkidee in Österreich eine zentrale Rolle gespielt haben, Abschied gefeiert.

Gab es bei der Gründung des VNÖ (Verband der Naturparke Österreichs)zwei hauptamtlich Beschäftigte in allen Naturparken Österreichs, so ist mittlerweile ein großes Netzwerk entstanden, dem es gelungen ist, viele Akteure in ihre Arbeit einzubeziehen.
In den 48 österreichischen Naturparken mit einer Fläche von über 600 000 Hektar, gibt es 223 Naturpark-Gemeinden mit 760 000 Einwohnern, 200 Mitarbeitern in den Naturpark-Managements, 400 Naturpark-Guides, 175 Naturpark-Schulen und 86 Naturpark-Kindergärten/Horte sowie 172 Naturpark-Spezialitätenbetriebe und 29 Verkaufsstellen.
Ein starkes Team
Den Geschäftsführer begleitete in der Naturparkentwicklung ein starkes Team, bestehend aus Friedrich Jahn (Vorstandsmitglied zu Beginn des VNÖ), Andrea Thauerböck (eine der ersten Natur- und Landschaftsführerinnen), Josef Moritz (hatte die Idee der Naturparkschule), Andreas Kristl (leitet seit 23 Jahren ein Beschäftigungsprojekt), Wolfgang Müllebner (ermöglichte unter anderem die Finanzierung des VNÖ), Hans Thauerböck (Präsident) und Marelli Asamer-Handler (Konzept für die österreichischen Naturparkspezialitäten erarbeitet).


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