Perger Firma Forstenlechner realisiert Großprojekt in Melk
PERG/MELK. Das Perger Unternehmen Forstenlechner hat für die Stadt Melk zwei große Edelstahlbehälter mit insgesamt 3.000 Kubikmetern Speichervolumen errichtet. Laut Unternehmen handelt es sich dabei um den größten Trinkwasserspeicher Österreichs, der bislang im Coilverfahren umgesetzt wurde.

Die beiden Behälter am Wachberg fassen jeweils 1.500 Kubikmeter Trinkwasser. Damit wurde das Speichervolumen in Melk von bisher 600 auf 3.000 Kubikmeter erhöht. Der neue Hochbehälter versorgt rund 7.000 Einwohner in Melk und den umliegenden Katastralgemeinden sowie Einrichtungen wie Krankenhaus, Pflegeheim und Kaserne.
Bereits im trockenen Sommer 2026 musste sich die Anlage bewähren. Der Wasserverbrauch lag laut Stadt zeitweise rund ein Drittel über dem Durchschnitt. An Spitzentagen wurden bis zu 4.000 Kubikmeter Trinkwasser benötigt. Zusätzlich war wegen mehrerer Feld- und Waldbrände Löschwasser erforderlich.
Behälter weitgehend vor Ort gefertigt
Forstenlechner setzte bei dem Projekt auf das Coilverfahren. Dabei werden Edelstahlcoils direkt zur Baustelle transportiert und die Behälter großteils vor Ort errichtet. Jeder Tank hat einen Durchmesser von 15 Metern, ist neun Meter hoch und besteht aus rund 20 Tonnen Edelstahl.
Die Anlage verfügt außerdem über ein automatisiertes Reinigungssystem. Die Innenflächen werden mit Wasserstrahlen gereinigt, wodurch die Behälter für die Säuberung nicht betreten werden müssen.
Geschäftsführer Paul Forstenlechner sieht in Edelstahl eine langfristige Lösung für die Trinkwasserversorgung. Das Material sei langlebig, hygienisch und wartungsarm.
Das Familienunternehmen mit Sitz in Perg beschäftigt mehr als 150 Mitarbeiter und ist seit mehr als 50 Jahren im Anlagenbau tätig.








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