Sozialistische Jugend Perg führte Schulkalender-Aktion durch
PERG. Mit einer Schulkalender-Verteilaktion vor Schulen in Perg machte die Sozialistische Jugend (SJ) Perg auf ihren Herbstschwerpunkt „Geld für Menschen statt für Kriege!“ aufmerksam. Im Zentrum steht dabei die Forderung nach weniger militärischem Einfluss im Schulalltag.

Die SJ Perg fordert, Schulen dürften nicht zu Rekrutierungsorten des Bundesheeres werden. „Wir wollen Bildung, die zeigt, wie Konflikte friedlich gelöst werden können. Bildung, die Diplomatie, internationale Zusammenarbeit und die Bedeutung der österreichischen Neutralität vermittelt“, sagt Dominic Floh, Vorsitzender der SJ Perg.
SJ spricht von „Militarisierung des Bildungssystems“
Kritisch sieht die Organisation die geplante stärkere Verankerung der sogenannten „geistigen Landesverteidigung“ im Unterricht. Laut SJ Perg sei außerdem die Zahl der Schulbesuche von Informations-Offizieren des Bundesheeres von 221 im Jahr 2017 auf knapp 3.000 im Schuljahr 2024/25 gestiegen. Die SJ bewertet diese Entwicklung als „zunehmende Militarisierung des Bildungssystems“.
Unterricht über Demokratie, internationale Zusammenarbeit und Neutralität
Vorstandsmitglied Jana Wagner betont, dass Unterricht über Demokratie, internationale Zusammenarbeit und Neutralität von ausgebildeten Pädagogen vermittelt werden solle. „Militarisierung schafft keinen Frieden“, so Wagner.
Neben der politischen Botschaft stellt die SJ Perg Schülern zu Schulbeginn kostenlose Kalender für die Organisation ihres Schulalltags zur Verfügung. „Mit unserem Schulkalender wollen wir einen kleinen Beitrag leisten und gleichzeitig dazu anregen, sich mit gesellschaftlichen und politischen Themen auseinanderzusetzen“, sagt Floh.








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