Junge Pettenbacherin fährt ihr Auto am liebsten kontrolliert instabil
PETTENBACH. Den Führerschein hat sie zwar erst ein paar Monate, die Leidenschaft für Autos aber schon von den Eltern geerbt. Eine spezielle Art, ihren BMW um die Kurve zu bringen, liebt Celine Ofner aber besonders.

Bei Heckantrieblern geschieht es über einen heftigen Gasstoß oder das Betätigen der Handbremse, beim Allrad etwa durch zweimaliges Gegenlenken. Die Rede ist vom sogenannten „Driften“, einem „instabilen Zustand des Fahrzeugs, den man versucht zu kontrollieren“, wie Fahrtechnik-instruktor Thomas Leichtfried vom Fahrtechnikzentrum Melk erklärt. Am dortigen Wachauring bietet er seit zwei Jahren das freie Fahren an, wo Motorsportbegeisterte sich selbst und ihr Fahrzeug ans Limit bringen können – abseits des Straßenverkehrs und ohne sich selbst und andere zu gefährden, wie Leichtfried betont.
Drift-Talent aus Pettenbach
Eine davon ist Celine Ofner aus Pettenbach. Vor rund einem Jahr ist sie als Beifahrerin erstmals mitgefahren, seit Juli diesen Jahres sitzt sie selbst hinterm Steuer und driftet über den bewässerten Asphalt am Wachauring. Zugelassen für den Straßenverkehr ist ihr BMW nach mehrmaligem Umbau nicht mehr. „Mir gefällt am Driften, dass man sein Auto dazu umbauen kann, wie man will, auch optisch. Und das Driften gibt mir einfach einen gewaltigen Kick“, so Ofner. In Zukunft möchte sie sich auch auf trockener Fahrbahn austoben. Weil damit ein erheblicher Reifenverschleiß verbunden ist, ist sie derzeit auf der Suche nach Sponsoren. Wer es ihr nachmachen will, dem empfiehlt sie ein Drift-Training, wie etwa am Fahrtechnikzentrum Melk.


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