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Eine Rally der anderen Art - nämlich eine für den zukünftigen Beruf in Pettenbach

Leserartikel Carina Kerbl, BSc MSSc, 25.06.2018 12:04

PETTENBACH. Erstmals wurde eine Jobrallye in der Marktgemeinde Pettenbach abgehalten. Jugendliche konnten in drei Unternehmen vor Ort die Arbeitswelt live erleben.  

Die Schüler besuchten auch die Firma K.u.F. Drack in Pettenbach. Foto: NMS Pettenbach
  1 / 2   Die Schüler besuchten auch die Firma K.u.F. Drack in Pettenbach. Foto: NMS Pettenbach

Die Jobrallye Pettenbach ermöglichte den Schülern der dritten Klasse erste Einblicke in die lokale Arbeitswelt. Die Neue Mittelschule (NMS) Pettenbach rund um Direktor Karl Schachinger und seinem Team organisierte in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsausschuss der Marktgemeinde Pettenbach und der Wirtschaftskammer (WKO) Kirchdorf dieses Projekt. „Es war organisatorisch eine Herausforderung. Die positiven Rückmeldungen sind aber eine entsprechende Anerkennung. Für die Schülerinnen und Schüler wurde die Berufsvorstellung durch die Jobrallye einen ersten Schritt konkreter“, so Schachinger.

Drei Unternehmen an einem Projekttag

Die Pettenbacher Jobrallye unterscheidet sich vor allem in der Gruppengröße von anderen derartigen Veranstaltungsformaten. Sechs bis acht Schüler besuchten ein Unternehmen, um dieses kennen zu lernen bzw. über die Berufe vor Ort einen Überblick zu erhalten. Drei Unternehmen wurden von einer Gruppe an dem gesamten Projekttag besucht „Die Stimmung war sehr gut. Ziel war es, die Arbeitsmöglichkeiten in Pettenbach und in Betrieben der näheren Umgebung ins Bewusstsein zu bringen“, so  Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses Rudolf Platzer. Kürzlich wurde auch im Ausschuss eine sehr positive Bilanz über die Pettenbacher Jobrallye gezogen.

 24 Unternehmen beteiligten sich am Projekt

Insgesamt 24 Unternehmen haben sich am Projekt beteiligt. Um die 80 Schüler der dritten Klassen der NMS Pettenbach nutzen diese Möglichkeit der Erstinformation über die lokale Berufswelt. Die Jugendlichen konnten Berufsfelder wählen, die sie interessieren. So wurden zehn Routen – von Dienstleistungs- über Holz- bis Metallberufen – zusammengestellt. Neben der Betriebsbesichtigung wurde Möglichkeiten zum interaktiven Mitarbeiten geboten.

Entsprechende Präsentationsmöglichkeit

Es wurden Holzverbindungen gebaut, Verlängerungskabel zusammengekuppelt, Flechtfrisuren kreiert, Mohnweckerl gebacken um nur einige Beispiele zu nennen. „Das Besondere an der Pettenbacher Jobrallye war, dass aufgrund der Gruppengröße kleinere Unternehmen mit beschränkten Platzverhältnissen teilnehmen konnten. Damit wurde auch für diese eine entsprechende Präsentationsmöglichkeit geschaffen“, sagt WKO-Bezirksstellenleiter von Kirchdorf Siegfried Pramhas.

Positive Rückmeldungen

Die Rückmeldungen der Schüler und der Unternehmen zeigen, die Jobrallye war ein voller Erfolg. „Total cool“, “Die Firma war sehr interessant“, „Ich könnte alles genau erzählen“, „Ich könnte mir vorstellen, in dieser Firma zu arbeiten“, u einige Schüler zu zitieren. Aufgrund der positiven Bewertung der Unternehmen wurde gemeinsam beschlossen, die Jobrallye 2019 auch abzuhalten. In einer gemeinsamen Sitzung wurden von den drei Partnern die Verbesserungsvorschläge der Unternehmen diskutiert und kommen zur Umsetzung.    


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