Wie ein Handymast die Peuerbacher bewegt

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Sabrina Lang Sabrina Lang, Tips Redaktion, 18.02.2020 18:00 Uhr

PEUERBACH. Ein geplanter Handymast beschäftigt aktuell die Peuerbacher Bevölkerung. In der Ortschaft Bruck soll ein 36 Meter hoher Sendemast gebaut werden – sehr zum Leidwesen der Anrainer, die das Projekt mit aller Kraft verhindern wollen. (Tips hatte exklusiv berichtet).

In einer Informationsveranstaltung mit Strahlenexperte Gottfried Huemer von der Initiative „Diagnose-Funk“ sollte auf die Risiken der Handystrahlung hingewiesen werden. Der Ball liegt jetzt beim Peuerbacher Gemeinderat.

Ausführliche Information

Es war ein langer und informationsreicher Abend im Urtlhof Gasthaus Peham. Sehr ausführlich berichtete der Hartkirchner über das Thema Handy-Strahlung und seine Auswirkungen. Auch ein Landwirt, der durch einen Handymast auf seinem Hof gesundheitliche Schäden bei seinen Tieren bemerkt haben will, kam zu Wort. In der anschließend regen Diskussionsrunde unter den cirka 180 Besuchern wurde die Frage in den Raum geworfen, ob ein zusätzlicher Sendemast für Peuerbach tatsächlich nötig ist. An den Reaktionen vom Großteil der Besucher war zu vernehmen, dass dieser für sie nicht notwendig sei. Wenig Bedenken sieht Gemeindearzt Martin Gollner: „Ich bin der Meinung, dass Handytelefonie nicht gesundheitsschädigend ist“, sagt er am Infoabend in einer Stellungnahme.

Gemeinderat entscheidet

„Unser Anliegen ist es, dass wir den Handymast verhindern wollen, solange die gesundheitlichen Bedenken nicht aus dem Weg geräumt sind“, erklärt Sandra Steinbock von der Initiative gegen den Mast. Bei der nächsten Gemeinderatssitzung am 5. März wird der Peuerbacher Gemeinderat über den Bau des Sendemasten entscheiden.

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Kommentare

  1. Franz
    Franz19.02.2020 22:46 Uhr

    Bürgerliste - Also warum eine Bürgerliste gegen den Handymasten appelliert, obwohl sie für den Ausbau der Infrastruktur am Land ist, versteht auch keiner oder?

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