Peuerbacher FPÖ fordert Maßnahmen gegen Stromchaos

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Sabrina Lang Sabrina Lang, Tips Redaktion, 23.08.2019 13:29 Uhr

PEUERBACH. Bei der nächsten Gemeinderatssitzung fordern die Peuerbacher Freiheitlichen Maßnahmen, bei einem möglichen, längerfristigen Stromausfall (Blackout) in der Sternenstadt.

Wenn es plötzlich dunkel wird: Ein Stromausfall, der mehrere Stunden oder Tage andauert, stürzt die betroffenen Gebiete in einen Ausnahmezustand. Um in solchen Situationen gerüstet zu sein fordert die FPÖ Peuerbach Maßnahmen. „Es sollen Notstromsysteme angeschafft werden, damit die Trinkwasserversorgung und die Abwasserbeseitigung gewährleistet ist. Eine gemeindeeigene Tankstelle für die örtlichen Einsatz-, Bauhoffahrzeuge und Stromaggregate ist zu schaffen“, erklärt FPÖ Fraktionsobmann Siegfried Lumetsberger. Notstromsysteme für das Gemeindeamt, für eine Arztpraxis, die Rettungsstelle und mindestens zwei Feuerwehren sollen laut der FPÖ ebenfalls zu Verfügung stehen um einen eventuellen großflächigen und mehrtägigen Stromausfall überstehen zu können. Auch Infoveranstaltungen für private Haushalte und Betriebe, im Einvernehmen mit dem Zivilschutzverband, sollen Teil der Maßnahmen sein.

Abhängigkeit von Strom

„Unser tägliches Leben ist vollständig von der Stromversorgung abhängig. Ein Blackout ist ein plötzlicher, überregionaler und länger andauernder Strom- und Infrastrukturausfall. Viele Experten meinen, es ist nicht die Frage ob, sondern wann ein großflächiger und tagelanger Stromausfall passiert. Wir sind so gut versorgt wie keine Generation vor uns und wir sind auch so hilflos, wie keine zuvor. Gerade deshalb tut die moderne Gesellschaft gut daran vorzusorgen“, so Lumetsberger und bringt ein Beispiel: Im Februar 2019 dauerte der Stromausfall in Berlin 30 Stunden und 48 Minuten. 31.500 Haushalte und fast 2.000 Gewerbebetriebe waren betroffen, die deutsche Hauptstadt erlebte einen Ausnahmezustand. Am 10. Jänner 2019 stand ganz Europa kurz vor einem Blackout. Eine Verkettung von mehreren Störungen und Ereignissen führte dazu, dass die Netzfrequenz im europäischen Verbundsystem auf den kritischen Wert von 49,8 Hertz abgesunken war. „Vielleicht ist es ein wenig riskant, in die Zukunft zu schauen. Aber es ist verantwortungslos, nichts für einen eventuellen Blackout in unserer Gemeinde zu tun“, erklärt der FPÖ Fraktionsobmann.

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