PFAFFENSCHLAG. Das Jahr 2014 hat der Windbranche wetterbedingt sehr zugesetzt. Nun liegt der Jahresabschluss der W.E.B Windenergie AG vor, und entgegen dem Branchentrend konnte der österreichische Windkraftpionier das beste Ergebnis in seiner Geschichte erzielen. 54 Millionen Euro Umsatz bedeuten eine Steigerung von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr, der Gewinn je Aktie stieg von 21,7 Euro (2013) auf 25 Euro. Aufgrund des guten Ergebnisses wird in der heurigen Hauptversammlung eine Dividende je Aktie von 15 Euro vorgeschlagen werden.
„Unser Wachstumskurs macht sich voll bezahlt“, freut sich Finanzvorstand Michael Trcka. „Gerade unsere jüngsten Anlagen haben dank ihrer größeren Kapazität – neben unserer perfekten Betriebsführung - einen wichtigen Ergebnisbeitrag geleistet. Damit ist es gelungen, trotz eines relativ geringeren Winddargebots unsere Erzeugung um über 10 Prozent und unseren Umsatz um gut 12 Prozent zu steigern. Dass es damit sogar ein Rekordergebnis geworden ist, ist eine willkommene Bestätigung unseres Kurses.“ Was die neuen Anlagen wirklich zu leisten im Stande sind, sieht man jetzt im laufenden Jahr, in dem die Windsituation bisher sehr gut ist: Nach nur vier Monaten liegt die W.E.B bei der Erzeugung bereits um 11,4 Prozent über ihren Planzahlen. Deshalb sieht Technikvorstand Frank Dumeier auch keinen Grund, von diesem Wachstumskurs abzuweichen: „Wir haben bereits neue Anlagen für fast 100 Megawatt Produktionskapazität in Bestellung und wollen diese bis Ende 2016 auch in den Boden bringen.“ Ausgebaut wird vor allem in den W.E.B-Kernmärkten Österreich, Deutschland, Frankreich und Kanada. Damit muss die W.E.B in Österreich aufgrund der aktuell ausgereizten Fördertöpfe nicht auf bessere Zeiten warten, sondern baut ihr internationales Portfolio beständig aus. Ein weiterer Erfolgsfaktor und Motor der WEB Windenergie AG ist – neben dem professionellen Management der bestehenden Anlagen weit jenseits der Branchen-Benchmarks – die Vision, eine führende Rolle in der Energiewende zu haben. „Unser Blick ist scharf in die Energiezukunft gerichtet, um neue Chancen für die W.E.B frühzeitig zu erkennen“, ist Gründer und Vorstandsvorsitzender Andreas Dangl überzeugt. Nach der Elektromobilität sei nun die Stromspeicherthematik die nächste große Herausforderung für die Strombranche, so Dangl.
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