Atemschutz-Ausbildung der Feuerwehren - eine zehnjährige Erfolgsgeschichte
PFARRKIRCHEN. Als 2005 im leerstehenden Gebäude der Familie Peinbauer in Amesedt eine Atemschutz-Prüfungsstrecke eingerichtet wurde, war dies der Beginn einer mittlerweile zehnjährigen Erfolgsgeschichte. Fast tausend Kameraden aus dem Bezirk und über die Landesgrenzen hinaus haben hier die wichtige Atemschutz-Leistungsprüfung abgelegt.

Der Atemschutzeinsatz ist eine der intensivsten Aufgaben für Feuerwehrer, weiß Bezirks-Feuerwehrkommandant Josef Bröderbauer. „Deshalb ist die Atemschutz-Leistungsprüfung in Bronze, Silber und Gold ein sehr, sehr wichtiger Baustein, um für die oftmals schwierigen Einsätze gut ausgebildet und vorbereitet zu sein.“ 960 Kameraden haben in den letzten zehn Jahren diese Prüfung abgelegt – davon 606 in der Stufe Bronze, 243 in Silber und 111 in Gold. Zusätzlich kamen 28 Trupps, also 84 Feuerwehrer aus den bayrischen Nachbarswehren zur Prüfung nach Amesedt.
Aus vier Bewertern wurden 21
Das FF-Haus in Amesedt ist die „wohltuende Herberge und Drehscheibe für die Atemschutz-Leistungsprüflinge“, so Bröderbauer, der sich bei einem kleinen Festakt zum Jubiläum besonders bei der Amesedter Florianis bedankte. Der Bewerterstab am Anfang bestand aus vier Oberamtswaltern der einzelnen FF-Abschnitte, die damals erst die Atemschutz-Leistungsprüfung an der Landesfeuerwehrschule ablegen mussten, damit die Prüfung überhaupt im Bezirk Rohrbach abgehalten werden konnte. Inzwischen besteht der Bewerterstab aus 21 FF-Kameraden, die den einzelnen Trupps für die Vorbereitung zur Prüfung mit Rat und Tat zur Seite stehen.
2006 wurde die Prüfungsstrecke mit Infrarotkameras zur Überwachung der einzelnen Atemschutztrupps ausgestattet. 2008 wurde die Leistungsprüfung mit der Stufe in Silber erweitert, seit 2011 gibt es die höchste Prüfungsstufe in Gold.


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