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PFARRKIRCHEN. Wen kümmern die Alten, fragt sich der Sozialsprengel Oberes Mühlviertel bei der diesjährigen Jahresversammlung. Denn eine zukunftsfähige Lösung für die Pflege von älteren Menschen zu finden, wird eine große Herausforderung.
 

Mit steigender Lebenserwartung steigt die Zahl der Pflegebedürftigen.
  1 / 2   Mit steigender Lebenserwartung steigt die Zahl der Pflegebedürftigen.

Die Zahl der Menschen, die auf Pflege angewiesen sind, steigt stetig. Das Pflegepotenzial durch Angehörige allerdings geht zurück, die Bedeutung professioneller Unterstützung für Pflegebedürftige nimmt zu. „Addiert man die Auswirkungen dieser drei Aussagen, dann ergeben sich viele Fragen“, sagt Max Wiederseder, Obmann des Sozialsprengels, der mit mehr als 1600 Mitgliedern in 16 Gemeinden einen wichtigen Teil der ehrenamtlichen Sozialarbeit leistet.

Ist ein rasant steigender Bedarf an Pflege ausschließlich mit beruflichen Mitarbeitern finanziell zu schaffen? Ist mehr Ehrenamtlichkeit erforderlich? Brauchen wir zusätzliche ausländische Mitarbeiter? Wie kann der Wunsch nach Eigen- und Selbständigkeit sichergestellt werden?

Bei der Jahresversammlung des Sozialsprengels am 11. Oktober geht Johannes Brandl, Geschäftsführer der SPES Zukunftsakademie, in seinem Fachvortrag diesen Fragen auf den Grund.

Elisabeth Preis 2015

Als zweiter Höhepunkt des Abends wird der Elisabeth Preis für herausragendes Engagement im Sozialbereich verliehen. Die Auszeichnung wird heuer unter dem Aspekt Pflege durch Angehörige vergeben.

Termin:

Sonntag, 11. Oktober, 20 Uhr

Gasthaus Scherrer, Pfarrkirchen


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