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BEZIRK ROHRBACH. Nach dem schlechten Start ins Jahr mit 30 bis 40 Prozent weniger Bienenvölkern, ging für die Bienen und Imker wieder die Sonne auf. Denn die Trockenheit und Sommerhitze haben nicht geschadet.

Hochland-Imker Peter Frühwirth ist mit der aktuellen Situation der Imkerei zufrieden.
Hochland-Imker Peter Frühwirth ist mit der aktuellen Situation der Imkerei zufrieden.

Zwar war die Blütenhonigernte witterungsbedingt eher bescheiden, die Waldhonigernte hingegen fiel entgegen aller Erwartungen ausgesprochen gut aus. „Besonders nördlich der Donau konnten sehr gute Erträge erreicht werden“, freut sich Hochlandimker Peter Frühwirth aus Altenhof, der auch Grünlandreferent der oö. Landwirtschaftskammer ist. „Die Hitze und die Trockenheit haben den Bienen bzw. den Honigtau-Erzeugern auf den Bäumen, vor allem den Fichten, nicht geschadet. Auch die Qualitäten sind überragend – mit niedrigem Wassergehalt, hoher Leitfähigkeit und hoher Enzymaktivität“, berichtet Frühwirth.

In Sachen Varroa-Milbe hat sich die Situation entspannt. „Die Bienenvölker befinden sich in einem hervorragend guten Zustand, der Befall mit Varroa-Milben ist äußerst gering“, weiß der erfahrene Imker. Es konnte wieder ein guter Bestand an Völkern aufgebaut werden. Dennoch müsse die Restentmilbung im kommenden Winter unbedingt durchgeführt werden, rät Peter Frühwirth: „Einzelne Ausreißer im Varroabefall können durchaus noch bis Mitte November die anderen Bienenvölker mit Milben infizieren.“

Extrem stark ist heuer das Auftreten von Wespen. Diese können auf ihrer Suche nach Zucker und Eiweiß für zu schwache Jungvölker zum Problem werden. „Gesunde und intakte Bienenvölker haben damit aber kein ernstes Problem. Letztlich ist das ein Zeichen für natürliche Selektion.“


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