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Der Verein „Für unsere Welt“ in Pitten veranstaltet im März einen Flohmarkt. Aber der Verein tut noch viel mehr. Ein Einblick.

Das Standl zieht immer wieder Interessierte an.
Das Standl zieht immer wieder Interessierte an.

„Wir sind kein klassischer Verein“, sagt Inge Weik. Und das stimmt. Man kann als Außenstehender leicht den Überblick verlieren, weil sich die Mitglieder des Vereines für so viele Dinge einsetzen. Da wären der Schöpfungsweg in Pitten, der caritative Arbeitskreis, die Albanienhilfe, Hilfstransporte für Süd-Ungarn oder das „Standl“ am Schmankerlmarkt in Pitten.

„Es geht um Beziehungen“, sagt Inge Weik und erzählt von Vernetzungen zum Beispiel mit einem Diakon in Ungarn, dem sie Lebensmittel oder Kleidung bringen und die dann an jene verteilt werden, die es wirklich brauchen.

Der Anfang

Begonnen hat alles damit, dass sich Inge Weik gemeinsam mit Lisa Geiger - beide damals Lehrer - für Kinder weltweit einsetzen wollten. „Ich habe damals eine Broschüre aus England übersetzt, wo es um die Sorge der Kinder geht und ich war sehr betroffen“, sagt Inge Weik. „Wir können etwas tun“, war die ehemalige Lehrerin überzeugt. Und so hat alles begonnen. Aus einem kleinen Arbeitskreis hat sich ein großes Netzwerk mit Albanien, Ungarn und natürlich Österreich entwickelt.

Hilfe kommt an

Der Verein hat mehrere Schwerpunkte für die er sich einsetzt. Da wären zunächst der Schöpfungsweg in Pitten. Er erstreckt sich entlang der Desbordesstiege bis zur Bergkirche, weiter zur Felsenkirche und dann hinab entlang der Bergstraße bis zum Mittereckerbrunnen.

Der caritative Arbeitskreis, der sich im Jahr 2015 entwickelte, kümmert sich vor allem um Notleidende in Pitten und der nächsten Umgebung.

Die Albanienhilfe hat sich durch einen Kontakt am Flohmarkt entwickelt. Es werden Hilfsgüter transportiert, es werden mit Hilfe des Vereines Häuser in Albanien gebaut und Landwirtschaft entwickelt. „Wir wollen, dass die Albaner das selbstständig machen“, erklärt Inge Weik. Mehr darüber gibt es auf www.albanienhilfe.schulweb.at. Zusätzlich werden nun auch HIlfstransporte für Süd-Ungarn organisiert.

Alle 14 Tage findet sich das „Standl“ am Pittener Schmankerlmarkt ein. Es ist gleichzeitig auch Informationsstand des Vereins und Hilfsgüter können dort abgegeben werden. Ebenso werden auch Produkte vom Weltladen aus der Gemeinde Bad Erlach am STANDL angeboten.

Der Flohmarkt 

Im Veranstaltungszentrum in Pitten findet zweimal im Jahr der Flohmarkt statt. Den ersten Flohmarkt gab es im Jahr 2002. „Wir haben das halbe Jahr für den Flohmarkt gesammelt“, erklärt Elfriede Rasinger. Der Erlös kommt Projekten in Pitten zugute.

Sachspenden werden am Schmankerlmarkt entgegengenommen, nach telefonischer Vereinbarung, am Tag davor (Do, 16. März 10 bis 16 Uhr) und während der Öffnungszeiten der Flohmärkte. Der Flohmarkt ist am Freitag, den 17. März, von 8 bis 18 Uhr und am Samstag, den 18. März, von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Der zweite Flohmarkt des Jahres wir d am 8. und 9. September veranstaltet.


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