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Beim Symposium „Inklusives Design“ wurde ein Konzept, das die Landesausstellung für alle Menschen, ob mit oder ohne Beeinträchtigung, erlebbar macht, präsentiert.

Doris Prenn (l.), Expertin für inklusives Design, präsentierte an Ausstellungselementen die praktische Umsetzung des inklusiven Konzeptes.

In wenigen Tagen schließen die Tore zur Landesausstellung 2017 „Alles was Recht ist“. Viele Akzente, die die Landesschau in Pöggstall setzen konnte, werden auch für künftige Landesausstellungen von Bedeutung sein. So auch die beispielhafte Umsetzung eines inklusiven Konzeptes das dafür sorgt, dass Menschen mit und ohne physische und psychische Beeinträchtigungen das Schloss und die Ausstellung genießen können. Experten gaben beim Symposium „Inklusives Design“ im Roggendorfer Saal Einblicke in ihre Planungs- und Umsetzungsarbeit. „Inklusives Design bedeutet die Umwelt so zu gestalten, dass sie für alle zugänglich ist und alle gleichberechtigt an ihr teilhaben können. Auch die Kulturbetriebe stehen hier in der Verantwortung“, so die Vortragende Doris Prenn. Unterfahrbare Vitrinen, Gebärdensprachevideos, akustische Stationen und vieles mehr erlauben in Pöggstall allen Besuchern einen gleichwertigen Informationszugang. Im Vorfeld der Ausstellungseröffnung wurden gemeinsam mit verschiedensten Fokusgruppen, etwa mit blinden und sehbeeinträchtigten Menschen, inklusive Module entwickelt. Der Geschäftsführer der NÖ Landesausstellung Guido Wirth zeigte sich darüber sehr stolz: „Das was wir hier geschafft haben, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Inklusiv zu gestalten ist ein Auftrag an uns alle und bringt auch allen etwas“ und verweist auf dabei entstehende Synergien: „Wenn ein Gebäude rollstuhlgerecht konstruiert wird, dann ist es automatisch auch kinderwagengerecht.“


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