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PREGARTEN. Der vielfältige Arbeit des Künstlers Karl Ramer ist eine Ausstellung gewidmet, die von 14. April bis 27. Juni 2016 während der Amtsstunden am Stadtamt zu sehen ist.

Intensiv betreibt Karl Ramer das Schnitzen, seit er 2003 die Landwirtschaft aufgegeben hat. Hauptsächlich schnitzt er Wiegen, Truhen, Decken und Vertäfelungen.

Karl Ramer, Jahrgang 1946, wuchs auf einem Bauernhof in Pregartsdorf auf, zu dem auch eine kleine Forstwirtschaft gehörte. So kam er schon von Kindesbeinen an mit dem Werkstoff Holz in Berührung. Sein handwerkliches Geschick und Interesse zeigte sich ebenso schon in der Kindheit. Es wurde ind er Schule erkannt und gefördert.

Doch erst im Alter von etwa 40 Jahren begann Karl Ramer mit dem Schnitzen. Er absolvierte Kurse beim weitum anerkannten Schnitzmeister Hans Ruspeckhofer. Sein erstes größeres Werkstück war eine hölzerne Buchhülle für eine von ihm verfasste Biografie. Sie schnitzte Ramer nach dem frühen Tod seiner Gattin im Jahr 1991. Seit einigen Jahren beschäftigt sich der Pregartner auch mit Brandmalerei. Dabei brennt er Motive in verschiedene heimische Holzarten. Einen Querschnitt seiner Werkezeigt die aktuelle Ausstellung.?


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