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PREGARTEN. Die Woche der Landwirtschaft, die noch bis 7. Mai in ganz OÖ stattfindet, steht heuer unter dem Motto: „Wir schaffen Land-Erlebnis“. Ein wesentlicher Faktor dabei ist die Regionalität, die vor allem bei Lebensmitteln immer mehr an Bedeutung gewinnt.

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Regionalität wird auch am Pregartner Betrieb Bodingbauer, großgeschrieben. Seit 1989 spielt die Kompostierung eine zentrale Rolle. Auch nach der Betriebsübernahme im Jahr 2012 war für die jungen Bewirtschafter klar, dass dies so beibehalten werden soll. Familie Bodingbauer ist für die Verwertung der organischen Abfälle in der Stadtgemeinde Pregarten eine wichtige Institution. Jedes Jahr werden rund 5000 Kubikmeter Rohmaterial verarbeitet. Der fertig produzierte Kompost wird zum überwiegenden Teil am eigenen Betrieb ausgebracht. Der Rest wird als Garten- oder Pflanzerde vermarktet.

Intensiver Arbeitsprozess

Bei der Anlage der sogenannten Kompostmieten werden rund 30 Prozent Strauchschnitt, 50 Prozent Grünschnitt sowie die restlichen 20 Prozent aus Bio-Tonne und Erde verwendet. Wichtig für den optimalen Kompostierungsprozess ist die laufende Kontrolle der Feuchtigkeits- und Sauerstoffparameter in der Kompostmiete. Gerade zu Beginn erfordert diese Kontrolle ein tägliches Belüften des Materials mittels einer Kompostwendemaschine. Nach sieben Wochen ist der Kompost fertig und kann dann ausgebracht, beziehungsweise vermarktet werden.

Aufzeichnungen als Rechtssicherheit

Rainer beschreibt die Kompostierung als sehr aufzeichnungsintensiv. Es wird über Anlieferung, Arbeitsabläufe und Verwertung genau Buch geführt, was in weiterer Folge auch durch das Land OÖ kontrolliert wird. Dies wird aber nicht als Nachteil gesehen, sondern eher als Plus in Bezug auf Rechtssicherheit, Nachvollziehbarkeit und Qualitätskontrolle.


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