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BEZIRK ROHRBACH/PUCHENAU. Die verkehrsarme Zeit in den Sommerferien nützt die Asfinag, um mit den Vorarbeiten für den Westring zu beginnen. Pendler müssen ab 10. Juli mit Behinderungen rechnen.

Zwischen Puchenau und dem Donauposten in Linz wird im Sommer gearbeitet - den Pendlern steht je Fahrtrichtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Foto: Weihbold

In einem ersten Schritt werden bestehende Gas-, Wasser, Strom- und Kanalleitungen in die Busspur der B127 verlegt. Dazu wird die Rohrbacher Bundesstraße bei Puchenau bis zur Einmündung Obere Donaustraße in Linz nur einstreifig befahrbar sein: Von 10. Juli bis längstens 10. September gibt es je Fahrtrichtung nur einen Fahrstreifen. Schon am Wochenende davor (8. und 9. Juli) kommt es zu Beginn der Bauphase zu wechselseitigen Verkehrsanhaltungen durch Ordner vor Ort.

Kein zusätzlicher Stau

Trotz der Durchführung der Arbeiten in der verkehrsarmen Sommerferienzeit können Auswirkungen auf den Pendlerverkehr nicht ausgeschlossen werden. „Es ist aber ein besserer Verkehrsabfluss in Linz zu erwarten, was die üblichen Staulängen auf der B127 jedenfalls reduzieren sollte“, sagt Martin Pöcheim, Gruppenleiter bei der ASFINAG in Oberösterreich. Die bestehende Engstelle bei der Rudolfstraße werde somit weiter nach Westen verschoben.

Mehr Zeit einplanen

Erfahrungsgemäß dauert es aber einige Tage, bis sich die Lenker auf die neue Verkehrssituation eingestellt haben. „Wir empfehlen besonders zu Beginn der Arbeiten ab 10. Juli bei der Fahrt etwas mehr Zeit einzuplanen und sich möglichst früh und vorausschauend in die offene Fahrspur einzuordnen“, rät Martin Pöcheim. Sofern möglich, sollte man die Baustelle auch großräumig umfahren.

Schienenersatzverkehr

Der Betrieb der ÖBB auf der Mühlkreisbahn wird durch die Arbeiten grundsätzlich nicht beeinträchtigt. Jedoch wird die Mühlkreisbahn von 10. bis 28. Juli wegen Sanierungsarbeiten im Abschnitt zwischen Urfahr und Aigen Schlägl im Schienenersatzverkehr geführt. Die Arbeiten sind zwischen Asfinag und den ÖBB abgestimmt und zeitlich ohne Alternative. Ein Zuwarten mit den Vorarbeiten für die A 26 würde eine zeitliche Verzögerung der Bauvorbereitung von zumindest einem Jahr bedeuten.


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