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PUCHENSTUBEN. Bis in die späten Abendstunden standen die Freiwilligen Feuerwehren Puchenstuben, St. Anton/Jessnitz, Neustift und Scheibbs gestern im Einsatz. Grund dafür war ein Waldbrand in unwegsamen Gelände. Die Löschmaßnahmen wurden in den frühen Morgenstunden fortgesetzt. Um 13 Uhr konnte schließlich Brand Aus gegeben werden.

Foto: St. Anton/Jessnitz
Foto: St. Anton/Jessnitz

Gegen 12 Uhr entdeckten Wanderer gestern in der Nähe des Trefflingfalles in Puchenstuben einen Waldbrand. Nach längerem Erkunden konnte das Einsatzgebiet eingegrenzt werden. Nach einer gemeinsamen Lagebesprechung durch den Einsatzleiter Feuerwehr und Polizei, wurde die Entscheidung getroffen das der Brand nur aus der Luft gelöscht werden kann. Daraufhin wurde die Flugdienst Gruppe West alarmiert und mit einem 300 Liter fassenden Löschbehälter mehrere Abwürfe im Einsatzgebiet getätigt.

Um 19.22 dauerte der Einsatz immer noch an. Mittels Hubschrauber wurde versucht eine Tragkraftspritze einzufliegen, was sich aber aufgrund des steilen Geländes als schwierig erwies. Diverses Material um eine Brandbekämpfung am Boden vor zunehmen wurde zu Fuß bereits an die Einsatzstelle gebracht.

Um 22.41 informierte die Feuerwehr St. Anton/Jessnitz darüber, dass sich der Waldbrand - trotz anfänglichen Löscherfolges - plötzlich wieder ausbreitete, woraufhin die Freiwillige Feuerwehr St. Anton/Jessnitz erneut zur Unterstützung gerufen wurde. Um den Brand effektiver Löschen zu können, wurde per Helikopter eine Tragkraftspritze zum Einsatzort geflogen. Die Mannschaft selbst erreichte den Brandherd nach einem rund 20 minütigem Fußmarsch. Das steile und felsdurchsetzte Gelände erschwert die Löscharbeiten enorm. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit musste der Einsatz abgebrochen werden.

Brand aus

Die Löschmaßnahmen wurden heute, in den frühen Morgenstunden fortgesetzt. Um 13 Uhr konnte schließlich Brand Aus gegeben werden.  Anschließend wurden noch alle Einsatzgeräte mit dem Hubschrauber ausgeflogen. Insgesamt sind rund 150 qm an Waldfläche verbrannt. Durch die konsequenten Löschmaßnahmen konnte eine Ausbreitung des Waldbrandes verhindert werden.


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