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Himmelsspektakel: Am Wochenende beginnt mit den Perseiden das große Glühen am Himmel

Leserartikel Sandra Tonner, 10.08.2018 13:50

PUCHENSTUBEN. An die 100 Sternschnuppen pro Stunde regnet es am Sternenhimmel. Die Perseiden erreichen in der Nacht auf Montag (12. und 13. August) ihren Höhepunkt.

Perseiden, FOTOS: Franz Klauser
  1 / 2   Perseiden, FOTOS: Franz Klauser

Sonntagnacht sind die Augen auf den Himmel gerichtet. Der Grund ist der stärkste Meteorstrom des Jahres, die Perseiden. Zu sehen sind die Sternschnuppen vom 17. Juli bis etwa 24. August. „Der Höhepunkt ist in der Nacht von Sonntag (12. August, 22 Uhr) auf Montag (13. August, 10 Uhr) mit bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde“, so Franz Klauser, Hobbyastronom in Puchenstuben.

Perseiden

Bei den Perseiden handelt es sich um einen der stärksten Meteorströme des Jahres. Verursacher ist der Komet 109P / Swift-Tuttle. Seine Staubspur erzeugt den Sternschnuppen-Regen der Perseiden. Der Name der Sternschnuppen „Perseiden“ kommt daher, weil es so aussieht, als würden die Sterne aus dem Sternbild des Perseus fallen.

Tipps

Für die Beobachtung von Sternschnuppen ist kein optisches Hilfsmittel erforderlich, das Auge genügt. „Am besten sucht man sich einen dunklen Ort, legt sich auf eine Liege oder in die Wiese und genießt den Himmel über sich in einer lauen Sommernacht. Natürlich kann man sich bei jeder Sternschnuppe etwas wünschen - und wenn sie ihren Wunsch nicht verlautbaren, kann auch niemand wissen, ob er in Erfüllung gegangen ist“, sagt uns Hobbyastronom Franz Klauser lächelnd.

Geführte Wanderungen, Vorträge und Himmelsbeobachtung

Am 11. und 12. August findet jeweils um 14 Uhr eine geführte Wanderung auf dem Planetenweg statt. Treffpunkt ist beim Gemeindeamt

Abends um 19 Uhr gibt es einen Multimediavortrag zum aktuellen Sternenhimmel im Restaurant Hallerstubn. Anschließend kann im Fernrohr Venus, Jupiter, Saturn und Mars beobachtet werden.

Das große Highlight beginnt ab zirka 21 Uhr. Am Beobachtungsplatz am Ortsrand von Puchenstuben werden Teile der Straßenbeleuchtung abgeschaltet. Der Himmel ist dann dunkel genug, um auch die Milchstraße mit ihren Sternhaufen und Nebel zu erkunden. Die Hauptakteure sind hier zahlreiche Sternschnuppen.

Den Himmel beobachten zahlt sich also aus. Vielleicht geht ja der eine oder andere Wunsch in Erfüllung.


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