Verkauf: Auch in Zukunft soll das Areal Leumühle einem sozialen Zweck gewidmet sein
PUPPING. Der Sozialhilfeverband (SHV) Eferding sucht für das Areal Leumühle, auf dem das frühere Bezirksseniorenheim steht, einen Käufer. Das Heim wurde Anfang des Jahres geschlossen. Das Areal soll aber zweckgebunden bebaut werden. Es sollen dort Wohnungen für die ältere Generation geschaffen werden.

Die Geschichte des Areals der Leumühle geht bis in die 20er/30er Jahre zurück. Damals errichtete die Gemeinde auf diesem Grundstück ein Armenhaus. Später, nach der Gründung des Sozialhilfeverbandes, übernahm dieser die Liegenschaft und errichtete ein Alten- und Pflegeheim. „Die Liegenschaft wurde einst schon dem Sozialhilfeverband für einen sozialen Nutzen übergeben“, begründet SHV-Obmann Christoph Schweitzer die Tatsache das Grundstück auch jetzt, nach dem Schließen des Alten- und Pflegeheimes Leumühle, für den Zweck einer sozialen Nachnutzung verkaufen zu wollen.
Für Menschen mit Pflegestufe 1 bis 3
„Durch die gesetzlichen Vorgaben haben wir die Situation, dass wir zwar Plätze für Menschen mit mindestens Pflegestufe vier haben. Jetzt brauchen wir auch Möglichkeiten für Menschen mit der Pflegestufe eins bis drei“, meint Schweitzer. Das Ziel sei, die Leumühle für die Schaffung altersgerechter Wohnformen zu verkaufen. Der SHV hat in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Pupping ein Verwertungskonzept erstellt, das den Interessenten zur Verfügung gestellt werden kann. „Das Areal ist für eine soziale Nachnutzung sehr gut gelegen. Eventuell könnten auch Gebäudeteile weitergenutzt werden“, so der SHV-Obmann. Laut Schweitzer hätten sich bereits Interessenten gemeldet, die ein derartiges Projekt realisieren würden.


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