Feuerwehr-Jugendliche erlebten ein abenteuerliches Wochenende im Wilden Westen
PUTZLEINSDORF. 660 Feuerwehrjugendliche und Betreuer haben in den vergangenen drei Tagen Putzleins-City besiedelt und am Sportplatz ihre Zelte für das Bezirksjugendlager aufgeschlagen.

„Willkommen im Wilden Westen“: Für das Lagermotto nutzten die Jugendgruppen schon zu Hause die ersten Ferientage, um aufwändige Requisiten zu basteln. Ganze Saloons wurden angekarrt, Ranches und Tipis errichtet und Marterpfähle aufgestellt. Stilecht brachten die Lagerverantwortlichen mit Indianergeschrei oder in vollem Cowboy-Ornat die Lagerfahne auf den Dorfplatz.
Alte Hadern am Lagerfeuer
Beim großen Lagerfeuer kam dann richtig Lagerstimmung auf. Da griffen die musikalischsten der Lagerteilnehmer zur Klampfe und die alten Hadern erlangen am Feuer. Selbst Bezirkskommandant Josef Bröderbauer packte die Gitarre und gab auch eine sängerische Kostprobe zum Besten. Mit ihm stimmte Lagerschmied Charly Bogner in den Lagerfeuergesang ein. Er schmiedete zuvor unter freiem Himmel mit den Jugendlichen Hufeisen.
Handys sah man nur dort und da aufblitzen, ansonsten beschäftigten sich die Jugendlichen wie einst unbeschwert und ganz und gar analog. Dort wurden Haare geflochten, da wurde Feuerwehrauto-Quartett oder Uno gespielt, und auch die spätabendliche Wasserschlacht durfte nicht fehlen.
Spannende Lagerolympiade
Am Samstag folgte für die Burschen und Mädchen die Lagerolympiade. An den verschiedensten Stationen zeigten sie ihr Geschick, wobei es auch dabei mehr oder weniger nass herging. Nach der Lagermesse gab es noch einen ausgelassenen Discoabend, bei dem die Gruppen einstudierte Aufführungen vom Linedance bis zur Wildpferdezähmung präsentierten.
FF Putzleinsdorf unermüdlich im Einsatz
„Viele staunen, was in der Einfachheit möglich ist. Dass die Kinder wieder miteinander Spaß haben, dass der Zeltplatz zum Mittelpunkt wird und die Dorfstraße wieder zum Spielplatz wird“, freute sich Bezirkskommandant Josef Bröderbauer über ein gelungenes Jugendlager. Damit dieses überhaupt zustande kommen konnte, waren mehr als 100 freiwillige Helfer der FF Putzleinsdorf und der Feuerwehrführung des Bezirkes unermüdlich im Einsatz.


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