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Pilotprojekt: Putzleinsdorfer Mobilitätsrat will Vorbild für weitere Regionen sein

Petra Hanner, 22.03.2019 09:42

PUTZLEINSDORF. Wie man die Mobilitätsbedürfnisse von Menschen in ihrer Heimat kreativ befriedigen kann, damit hat sich ein Mobilitätsrat in Putzleinsdorf auseinandergesetzt. Interessierte Gemeinden und Reigonen können es der Pilotgemeinde nun gleichtun.

Foto: Land OÖ/RMOÖ
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Das neue Prozessformat Mobilitätsrat ist ein Angebot des Infrastrukturresorts des Landes OÖ in Zusammenarbeit mit der Regionalmanagement OÖ GmbH (RMOÖ). In moderiertem Rahmen suchen Entscheidungsträger gemeinsam mit Vertretern der betroffenen oder interessierten Personengruppen nach lokalen und regionalen Lösungen im Bereich Mobilität und Verkehr. Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ) dazu: „Gut durchdachte und mit den betroffenen Personengruppen abgestimmte Lösungen sind in vielen oberösterreichischen Gemeinden und Regionen wichtig für die zukünftige Lebensqualität und die Entwicklung als Lebensraum. Ich begrüße daher kreative, innovative und maßgeschneiderte Ansätze, die dazu beitragen, Lösungen zu finden und diese mit den Entscheidungsträgern umzusetzen.“

Bewusstsein schärfen

Entwickelt wurde das Prozessformat vom Regionalen Mobilitätsmanagement in der RMOÖ. Hubert Zamut, Mobilitätsmanager im Mühlviertel, moderiert das Format und begleitet die Gemeinden im gesamten Prozess: „Der Mobilitätsrat folgt einem bestimmten Ablauf, der mit der Gemeinde abgestimmt wird. Dadurch soll der Prozess von den Verantwortlichen mitgetragen und eine Weiterarbeit mit den Ergebnissen sichergestellt werden. Der Mobilitätsrat soll auch positiv zur Bewusstseinsbildung im Bereich Mobilitätsverhalten beitragen.“

Optimalere Verkehrsführung als Ziel

In Putzleinsdorf wurde konkret die Steigerung der Lebensqualität vor Ort durch eine optimalere Verkehrsführung in der Gemeinde thematisiert. „Mit den erarbeiteten Ideen wird sich nun in weiterer Folge ein Verkehrsplaner beschäftigen. Die Planungsvorschläge werden dann öffentlich vorgestellt, um mit der Bevölkerung weiter an Lösungen zu arbeiten“, schildert Bürgermeister Bernhard Fenk die vereinbarte Vorgehensweise.

Und Mobilitätsmanager Hubert Zamut lädt ein: „Mobilitätsbedürfnisse und -herausforderungen enden meistens nicht an Gemeindegrenzen, daher bieten wir das Format auch für Regionen an!“

Interessierte könnten sich beim RMOÖ melden: 07942/77188, www.rmooe.at


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