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Ablinger als erster querschnittgelähmter Athlet im Heeresleistungssportzentrum

Elena Auinger, 20.11.2017 13:23

RAINBACH/INNKREIS. Walter Ablinger zählt zu den weltbesten Handbikern. Jetzt wurde der Rainbacher aufgrund seiner Top-Leistungen in das Österreichische Heeresleistungssportzentrum (HLSZ) aufgenommen.

Die Spitzensportlerinnen Anna Lehaci und Viktoria Schwarz (Kanu) mit Walter Ablinger und Fechterin Paula Schmidl im Heeresleistungssportzentrum (v. l.) Foto: Wier PR

Durch die optimalen Trainingsbedingungen wird damit eine noch professionellere Vorbereitung für die Wettkämpfe im nächsten Jahr möglich.

Zwei große Vorteile

Die Aufnahme in das HLSZ hat für Walter Ablinger zwei große Vorteile: Der Handbiker ist damit bei seinen Fahrten zum Training sowie beim Training selbst versichert und damit sozial besser abgesichert. Der Top-Athlet teilt außerdem ab sofort im Olympiazentrum auf der Gugl seine Trainingstätte mit TopSportlern aus anderen Sportarten. „Das Training mit anderen Sportlern und der damit verbundene Erfahrungsaustausch bedeutet für mich eine super Motivation. Damit wird eine noch professionellere Vorbereitung für die Rennsaison 2018 möglich“, ist Walter Ablinger begeistert. Die tägliche Meldung mit Standeskontrolle am Olympiastützpunkt und ein genauer Trainings- und Leistungsnachweis sind für alle 53 verpflichteten oö. Leistungssportler verpflichtend.

Erster querschnittgelähmter Athlet

Insgesamt wurden jetzt österreichweit zwölf Athleten mit körperlicher Einschränkung in die Heeressportstruktur aufgenommen. Neben dem beinamputierten Kanuten Markus Swoboda, der seit 2016 beim Heer unter Vertrag ist, wurde nun Walter Ablinger als erster querschnittgelähmter Athlet im HLSZ 04 in Linz aufgenommen.


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