Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

RAINBACH/MKR. Ein Fest zum 20. Geburtstag feierte das Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth mit Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern.

Auch die Bewohner hatten Freude am Fest.
  1 / 3   Auch die Bewohner hatten Freude am Fest.

In der Dankandacht wies Pfarrer Anton Stellnberger darauf hin, dass in St. Elisabeth „Heil und Heilung“ geschehen. Generaloberin Schwester (Sr.) Angelika dankte besonders der Rainbacher Bevölkerung dafür, dass sie so stark hinter dem Seniorenheim steht, und den Ämtern, Behörden und Politikern für ihr stets „offenes Ohr“. Soziallandesrätin Gertraud Jahn betonte, dass in würdiger und liebevoller Weise die Bewohner von St. Elisabeth betreut werden und dass Lebensfreude, Wärme und Zuwendung erfahrbar werden. Kulinarisch verwöhnt wurden die zahlreichen Besucher zum Abschluss mit einem köstlichen Buffet aus der Küche von St. Elisabeth.

Die Geschichte von St. Elisabeth geht auf das Jahr 1863 zurück. Damals haben drei Schwestern alte und kranke Bauernknechte und -mägde in ihr Haus aufgenommen und betreut. 1925 schloss sich diese kleine Gemeinschaft an die damaligen Vöcklabrucker Schulschwestern (heute Franziskanerinnen von Vöcklabruck) an, diese führten das Haus weiter. Das alte Haus entsprach dann nicht mehr den heutigen Anforderungen, sodass sich der Orden entschloss, ein neues Heim zu errichten, das 1995 bezogen wurde. 2003 wurde auch das Dachgeschoß ausgebaut. „In den vergangenen 20 Jahren hat sich vor allem im Bereich der Pflege sehr viel geändert und entwickelt“, sagt die Pflegedienstleiterin Renate Kaineder. Es wurde der Dienstplan auf EDV umgestellt, etwas später auch die ganze Pflegedokumentation. Die steigende Pflegebedürftigkeit der Heimbewohner in den vergangenen zwei Jahrzehnten stellt eine große Herausforderung dar. In St. Elisabeth sind mit Sr. Erengard Hofbauer und Sr. Daniella Kreuzhuber noch zwei Franziskanerinnen von Vöcklabruck tätig. Sie sind zuständig für Seelsorge und Begleitung, Besuchsdienste, Kapellenschmuck, verschiedene Näharbeiten und Betreuung der Blumen im Heim und im Garten. Gerade ihre Anwesenheit ist sehr wertvoll und verleiht St. Elisabeth einen besonderen Geist.

Heimleiter Alois Bräuer konnte als Ehrengäste u.a. Generaloberin Sr. Angelika Garstenauer, die Geschäftsführerin der TA U.GRUPPE Vöcklabruck Sr. Elsbeth Berghammer, Soziallandesrätin Gertraud Jahn, Landtagsabgeordnete Gabriele Lackner-Strauß, Bezirkshauptmann Alois Hochedlinger und Bürgermeister Friedrich Stockinger begrüßen. Dazu kamen ausgesprochen viele Festgäste, unter ihnen viele geistliche Schwestern, Angehörige und viele  Rainbacher. Umrahmt wurde die Feier von der Musikkapelle Rainbach, die Spielgruppe der Kleinen, die auch im Haus untergebracht ist, bereicherte das Fest durch ihren Auftritt. Heimleiter Alois Bräuer bedankte sich vor allem bei den Franziskanerinnen von Vöcklabruck zum Entschluss des Neubaus vor 20 Jahren, weiters bei den Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfern. Ihnen ist es zu verdanken, dass den Bewohner ein „Leb“n wia dahoam“ ermöglicht wird.

 


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden