Wiederbelebung am Bezirksmusikfest
RAINBACH. Obwohl der Himmel erst nach der Marschwertung die Schleusen öffnete und das Musikfest durchwegs positiv verlief, gab es am Samstag Nachmittag eine Schrecksekunde: Ein 78-jähriger Musiker vom Musikverein (MV) Mardetschlag erlitt kurz nach der erfolgreich absolvierten Marschwertung vermutlich einen Herz-Kreislauf-Stillstand.

Ihm sei heiß, soll der Tubaspieler noch gesagt haben, bevor er sich auf seinem Instrument abstützte und zusammenbrach. Innerhalb kürzester Zeit war der Musikant der Stadtkapelle und freiwillige Rettungssanitäter Harald Miesenberger bei dem 78-Jährigen und begann gemeinsam mit einem Sanitäter vom Fest mit der Wiederbelebung. „Die Rettungskette hat perfekt funktioniert“, freut sich Miesenberger, der selbst die Herzdruckmassage rund 20 Minuten lang bis zum Eintreffen des Notarztes durchführte. Auch der Defibrillator wurde eingesetzt. Für den seit 1998 als Rettungssanitäter tätigen Miesenberger, war der Einsatz am Bezirksmusikfest die dritte Reanimation in seiner Sani-Laufbahn.
Als der Patient dem Notarzt übergeben wurde, war er schon wieder ansprechbar. „Ihm geht es den Umständen entsprechend gut“, freut sich der Obmann des MV Mardetschlag, Richard Kugler.


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