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Informatikerin Elisabeth Weißenböck macht Kindern das Programmieren leicht

RAINBACH. Die Informatik ist Elisabeth Weißenböcks Leidenschaft und Berufung. Gemeinsam mit ihrer Geschäftspartnerin Anna Relle hat die 32-jährige gebürtige Rainbacherin die erste Programmierschule für Kinder und Jugendliche in Österreich gegründet.

Die gebürtige Rainbacherin Elisabeth Weißenböck hat die erste Programmierschule für Kinder und Jugendliche in Österreich gegründet. Fotos: Iris Camaa
photo_library Die gebürtige Rainbacherin Elisabeth Weißenböck hat die erste Programmierschule für Kinder und Jugendliche in Österreich gegründet. Fotos: Iris Camaa

„Als Kind und Jugendliche habe ich sehr gerne Strategiespiele am Computer gespielt, aber mich auch schon sehr für Hardware interessiert“, sagt Weißenböck.

Sprung ins kalte Wasser

Obwohl die Rainbacherin im Gymnasium Freistadt nur ein Jahr Informatikunterricht hatte, begann sie nach der Matura das Studium Informatikmanagement und Informatikdidaktik in Wien.

„Das war wie ein Sprung ins kalte Wasser, ich bin praktisch ohne Informatik-Background an die Uni gekommen und musste erst einen Zugang für mich finden“, erinnert sich die 32-Jährige. „Aber ich habe mich durchgekämpft und irgendwann ist mir der Knopf aufgegangen“, schildert Elisabeth Weißenböck.

Der Zufall spielte bei der Firmengründung mit

Nach dem Studium arbeitete die Informatikerin, die in Wien lebt, in der Forschung an der Technischen Universität und gab Informatikunterricht an zwei Gymnasien.

„Aber ich wusste, ich möchte und kann noch mehr machen. Die Idee, eine Programmierschule für Kinder und Jugendliche aufzubauen, hatte ich schon einige Zeit im Kopf. Durch Zufall wurden meine heutige Geschäftspartnerin Anna Relle und ich einander bei einer Konferenz vorgestellt und kamen darauf, dass wir dieselbe Idee hatten“, gründeten Elisabeth Weißenböck und Anna Relle im Jahr 2016 gemeinsam ihre Programmierschule „acodemy“– der Name ist ein Kunstwort aus „academy“ und „code“.

Programmieren als vierte Grundkompetenz

Mit der Zukunftsvision „Programmieren wird die vierte Grundkompetenz neben Lesen, Schreiben und Rechnen“ hat sich „acodemy“ in Wien bereits erfolgreich etabliert.

Auftritt bei 2 Minuten 2 Millionen

Nach einem Auftritt der beiden „acodemy“-Gründerinnen bei der Start-up-Fernsehshow „2 Minuten 2 Millionen“ im März 2019 stiegen Runtastic-Gründer und Visionär der Digitalszene Florian Gschwandtner und seine drei Gründerkollegen als Investoren und strategische Ratgeber ins Unternehmen ein. Vergangenen November eröffnete „acodemy“ einen Standort am Taubenmarkt in Linz.

Programmieren soll den Kindern Spaß machen

„Programmieren soll Spaß machen, man muss die Kinder begeistern können und darf sie nicht überfordern“, weiß Jungunternehmerin Elisabeth Weißenböck aus vielen Jahren Erfahrung.

„Beim Programmieren lernt man logisches Denken und das Lösen von komplexen Fragestellungen. Man lernt aber auch, seine Zeit mit dem Computer sinnvoll zu verbringen.“ Dank spezieller Programmiersprachen für Kinder könnten schon Sechsjährige das Programmieren lernen.

Mädchen für die Informatik begeistern

„Ein besonderes Anliegen ist es uns, möglichst viele Mädchen für die Informatik zu begeistern. Die Hemmschwelle ist leider groß, aber wenn die Mädchen das Programmieren erst einmal ausprobiert haben, taugt es ihnen total. In unseren Kursen sehen wir täglich aufs Neue, dass Mädchen wie Burschen gleichermaßen technikaffin sind“, hebt Elisabeth Weißenböck hervor.

Schnupperkurs

Der nächste Programmier-Schnupperkurs in Linz wird am 25. Jänner angeboten. Nähere Infos auf der Homepage


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