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Tips Logo  Anzeige, 04.02.2020 15:36

RAINBACH. Lärm und Gestank von der Sägewerk-Baustelle in Summerau machen den Anrainern das Leben schwer. Sie fühlen sich von der Gemeinde ebenso im Stich gelassen wie die Anrainer der Summerauer Straße, die im Hinblick auf den zu erwartenden Schwerverkehr eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h für Lkw fordern.

Die Anrainer leiden unter dem Lärm und Gestank der Sägewerk-Baustelle. Foto: privat
Die Anrainer leiden unter dem Lärm und Gestank der Sägewerk-Baustelle. Foto: privat

Nicht nur, dass Einwendungen und Warnungen der Anrainer zum geplanten Großsägewerk – das Areal ist 14 Hektar groß – nicht berücksichtigt wurden.

„Die Belastungen durch die Baustelle vermehrten sich in den letzten Wochen stark. Wir hören die Baumaschinen jeden Tag von morgens bis abends in jedem Zimmer unseres Hauses. Auch an Samstagen wird gearbeitet! Lüften ist manchmal nicht möglich, da man sonst den Dieselgeruch in der Wohnung hat!“, schildert Johannes Traxler, direkter Anrainer des zukünftigen Sägewerks, die aktuelle Situation.

Die Baustelle betrifft aber nicht nur die unmittelbaren Anrainer. Sogar in mehreren Kilometern Entfernung werden die Bauarbeiten noch intensiv wahrgenommen.

„Das ist wirklich laut. Erst gestern glaubte ich, es würde ein Hubschrauber in der Nähe unseres Grundstückes kreisen. Aber es waren die Baumaschinen! Dass uns in Rainbach dieser Betrieb so massiv beeinträchtigen würde, hätte ich mir niemals vorstellen können“, wundert sich die dreifache Mutter Brigitte Fleischanderl.

Forderung: 30er für Lkw auf der Summerauer Straße

Bei einer Verkehrsbegehung auf der Summerauerstraße durch die Bezirkshauptmannschaft Freistadt gab es keine Unterstützung seitens der Gemeinde. Eher ein Ignorieren der Initiative.

Inkoba-Prestigeprojekte wichtiger als die Menschen?

„Wenn sich der Bürgermeister nicht hinter die Forderung einer Geschwindigkeitsbeschränkung für die Schwer-Lkw stellt, dann werden wir sie auch nicht bekommen! Da hilft es dann auch nichts, wenn mehr als 90 Prozent der Bewohner an der Summerauer Straße diese Forderung mit ihrer Unterschrift unterstützt haben!“, sagt Karl Eibensteiner, Initiator dieser Initiative. „Für mich schaut es aus, als ob ihm die Umsetzung von Inkoba Prestigeprojekten wichtiger wäre als das Wohlergehen der Bevölkerung.“


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