REDLHAM. Die Weichen für ein auch offiziell familienfreundliches Redlham sind gestellt: Mit aktiver Bürgerbeteiligung wurden Wünsche an die Gemeinde formuliert, Beschlüsse wurden gefasst und schließlich hat Gutachterin Sabine Wölbl Ende Juli den Auditierungsprozess überprüft und für gut befunden.

In den kommenden drei Jahren werden Maßnahmen wie ein Offener Bücherschrank, mehr Sitzgelegenheiten im Naherholungsgebiet Schottergrube oder die Erhöhung der Verkehrssicherheit für die Kinder durch Verlegung von Bushaltestellen, Anlegen von Zebrastreifen und Gehwegen umgesetzt. Redlham darf sich somit „familienfreundliche Gemeinde“ nennen.
Generationen verbinden
Mit Unterstützung des Familienreferats des Landes Oberösterreich wird Ende August ein sogenanntes Oma+Opa-Fest als generationenverbindende Veranstaltung organisiert. Im Rahmen eines Stationenbetriebs können die Kinder dabei Strudel ausziehen und befüllen, sich im Kurrentschreiben versuchen, einem Drechsler und einem Sensendengler zuschauen, einer Geschichtenerzählerin lauschen, Altbauern zum Leben in deren Kindheit befragen, alte Geräte ausprobieren oder sich bei traditionellen Spielen austoben. „Vielleicht entsteht aus diesem Fest ein regelmäßiger Alt-Jung-Treff, wie etwa ein Spiel- oder Lesecafé“, freut sich Sozialausschussobmann Bruno Samija schon jetzt auf anregende Begegnungen zwischen den Generationen.
Das Fest wird als „GreenEvent“ durchgeführt, das heißt es gibt Säfte statt Limo, Strudel statt Donuts, Mehrweg statt Plastik, Seilspringen statt Hüpfburg. Grundsätzlich wird auf Müllvermeidung bzw. richtige Trennung und Entsorgung geachtet und nicht nur die Anreise soll möglichst klimaschonend sein.


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