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REGAU. Das erste Konzert des Festivals „Kammermusik im Vituskircherl“ hatte den Titel „Schubert-Oktett“.

Mirjam Tschopp, Sabine Reiter, Anton Schachenhofer, Firmian Lermer und Andreas Pözlberger
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Auf dem Programm standen jeweils von Franz Schubert das Allegro aus dem Trio für Violine, Viola und Violoncello in B-Dur D 471 und das Oktett für Klarinette, Horn, Fagott, zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabaß in F-Dur D 803 sowie das Quintett für zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabaß in D-Dur G 339 von Luigi Boccherini.

Die Interpreten waren Ernst Reiter (Klarinette), Martin Eitzinger (Horn), Wolfgang Heiler (Fagott), Mirjam Tschopp und Sabine Reiter (jweils Violine), Firmian Lermer (Viola), Andreas Pözlberger (Violoncello) und Anton Schachenhofer (Kontrabaß).

Als Einstimmung erklang das Allegro - der erste und vollendete Satz - des Streichtrios B-Dur D 471 von Franz Schubeert (vom zweiten Satz, ein Andante sostenuto, existiert nur ein Fragment mit 39 Takten). Die Ausführung war eine Expedition in Schuberts Traumwelten.

Das folgende Streichquartett von Luigi Boccherini wurde mit virtuoser Bravour wie eine südländische Variante des Mannheimer und des frühen Wiener Stils mit feinen Stimmungsbildern interpretiert.

Nach der Pause kam der Glanzpunkt des Abends: Das Oktett D 803 von Franz Schubert. Das Werk bezaubert durch eine Fülle köstlicher Gedanken und blühender Schönheit der Klangbilder. Die Interpretation war geprägt von leuchtend kristallinem, herrlich transparentem und fein abgestimmtem Musizieren; sie führte in melodische Gefilde voll feinfühliger Ausdruckskraft und sprühte vor samtzarten Klangdelikatessen und innigen melodischen Wendungen.

(von Fred Androsch)


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