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WINDSOR/REICHENTHAL. Unvergesslich wird Tanja Tröbinger der 19. Mai bleiben: Die Reichenthalerin (20), derzeit auf Au pair in Großbritannien, erlebte mit eigenen Augen den Trubel um die Hochzeit von Briten-Prinz Harry und seiner Braut Meghan Markle in Windsor mit.

  1 / 9   Glücklich, den Royals und vielen Promis so nahe gewesen zu sein: Tanja Tröbinger (l.) mit befreundeten Au pair-Mädchen. Foto: Tröbinger

Gemeinsam mit fünf weiteren Au pair-Mädchen aus Österreich und Deutschland hatte sich Tanja, Tochter von Tips Freistadt-Mitarbeiterin Andrea Tröbinger und dem Reichenthaler Amtsleiter Josef Tröbinger, schon zeitig per Bahn von ihrem Wohnort Fleet auf den Weg nach Windsor gemacht. „Wir sind zweimal umgestiegen, es war schon ganz schön stressig, weil der Zug so vollgestopft war“, berichtet die junge Mühlviertlerin. In Windsor war das Sextett zunächst einmal leicht orientierungslos. In dem kleinen, festlich geschmückten Städtchen erwarteten die Mädchen enorme Menschenmengen in bester Festtagslaune. „Wir sind einfach der Masse gefolgt und haben gar nicht erwartet, Promis zu sehen“, sagt Tanja.

Zeremonie im Park verfolgt

In einem großen Park verfolgten die Mädchen mit tausenden anderen Schaulustigen, viele davon mit Fähnchen und britischen Flaggen ausgerüstet, auf einer Leinwand die berührende Zeremonie. „Es hat eine extrem gute Stimmung geherrscht, die Menschen haben gejubelt, mitgefiebert und sogar bei den Chorliedern mitgesungen. Von der Familie mit Baby bis zu Omas und Opas waren alle Generationen und unglaublich viele verschiedene Nationen vertreten“, erzählt die junge Mühlviertlerin. 

Überraschung bei Kutschenfahrt

Als das Brautpaar danach in der offenen Kutsche aus dem Schloss herausfuhr, folgte die Überraschung: „Prinz Harry und Meghan sind in nur fünf Metern Entfernung von uns vorbeigefahren. Wir haben sie vom Straßenrand aus perfekt sehen und sie sogar filmen können“, strahlt Tanja. Neben der Attraktivität der Braut bemerkte Tanja auch, dass der junge Bräutigam sehr nervös wirkte. „Die Menschen haben gejubelt und gekreischt – und wir mittendrunter in der Masse - das muss man einfach einmal erleben!“

In Windsor festgesteckt

Nachdem sich das Brautpaar auf Schloss Windsor zurückgezogen hatte, traten die Massen an Zaungästen den Heimweg an. Geordnet und gesittet wohlgemerkt, wie es der sprichwörtlichen Disziplin der Briten entspricht. „Keine Spur von Panik, ein Wahnsinn, wie ruhig die Engländer solche Situationen meistern, niemand war ärgerlich oder ungehalten.“ Tanja und ihre Freundinnen genossen noch ein Picknick im Park und wollten sich dann ebenfalls auf den Heimweg machen. Am Bahnhof erwartete die Mädchen dann die nächste Überraschung: Wegen Überfüllung war waren die Züge und die Station zwei Stunden lang gesperrt. „Damit sind wir dann in Windsor festgesteckt“, sagt Tanja Tröbinger. Kurzerhand trat das Sextett zu Fuß den rund dreieinhalb Kilometer langen Weg in die nächste Ortschaft an, von wo es dann doch per Zug zurück nach Fleet ging. 

Der Queen so nah

Im Rückblick ist die Mühlviertlerin froh, extra für die „royal wedding“ nach Windsor gefahren zu sein. „Alleine das Gefühl ist schon super, so vielen Promis so nahe gewesen zu sein - und wir waren einfach glücklich, im gleichen kleinen Ort wie die Queen gewesen zu sein. Die Hochzeit wird mir unvergesslich bleiben.“ 


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