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REICHERSBERG. Unter dem Motto „Perspektive Jugend – eine Generation zwischen Idealismus und Pragmatismus“ lud die Inn-Salzach-Euregio am 16. März zum diesjährigen Euregio-Forum im Stift Reichersberg

Referent Bernhard Heinzlmaier (Institut für Jugendkulturforschung), Moderatorin Jennifer Daferner (Regionalmanagement OÖ), Bgm. Albert Ortig (Vorsitzender Inn-Salzach-Euregio). (Foto: RMOÖ)

Der renommierte Soziologe und Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier stellte dabei aktuelle und zukünftige Jugendmilieus und Wertesysteme anschaulich dar. Im Raum stand insbesondere auch die Frage, mit welchem Mehrwert ländliche Regionen bei jungen Menschen und Familien punkten können.

Heinzlmaier legte dar, dass in jeder Generation mehrere unterschiedliche Jugendmilieus mit unterschiedlichen Bedürfnissen koexistieren. Wichtig sei es, Jugendmilieus (sogenannte Zukunftsmilieus) zu identifizieren, die die Vorzüge des ländlichen Raums schätzen und diese gezielt anzusprechen. Seine abschließende Empfehlung an die Region lautet: „Bauen Sie keine künstliche Plastikwelt in Ihren Gemeinden auf, sondern besinnen Sie sich auf sich selbst, bleiben Sie authentisch – dann überzeugen Sie sich selbst und andere.“

„Der richtige Zugang zur Jugend stellt einen enorm wichtigen Faktor für die Zukunftsfähigkeit unserer Region dar und beschäftigt uns in den unterschiedlichsten Bereichen. Deshalb wollten wir uns dieses Jahr ganz bewusst dieser Zielgruppe widmen“, sagte Euregio-Obmann Albert Ortig.

Wie wichtig Jugendbeteiligung in der Praxis ist, zeigte Regionalmanagerin Beate Windhager am Beispiel des „Jugendrates“, in dem zufällig ausgewählte Jugendliche einen Tag lang die Zukunft der Gemeinde planen. Regionalmanagerin Jennifer Daferner erläuterte, wie man junge Menschen und Familien für den regionalen Arbeitsmarkt begeistern kann.

Mit mehr als 160 Besuchern war das Veranstaltungszentrum in Reichersberg bis auf den letzten Platz gefüllt.


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