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RIED. Mit gut sechzig Jahren erfüllte sich H. C. Artmann den Kindheitstraum, seine eigenen Mythen von der Erschaffung der Welt und ihren Dingen zu erdichten. Geworden sind daraus Märchen, die von jeglicher Naturwissenschaft unbelastet sind, die ihre Kraft allein aus Phantasie und dem Irrwitz des Zufalls schöpfen.

H. Peter Friedl
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So entstand aus wilder Paarungslust und ganz unfreudianisch entfesselt ein Artmannscher Nonsense-Kosmos. Der Sprecher H. Peter Friedl und der Musiker Thomas Berghammer (Trompete, Althorn, Akkordeon) bringen diese Geschichten in „Die Sonne war ein grünes Ei“ am 8. April auf die Bühne des KiK.

Friedl lässt sich vom Chaos des Ursprungs nicht aus der Ruhe bringen. Zeile für Zeile führt er das Publikum tiefer in die Untiefen des Artmann`schen Universums ein und macht sie mit Ungeheuern bekannt deren Haut nach außen gekehrt ist, Schweinen, die Menschen fressen, Frauen, die in Haselnusshäusern leben und Männern, die mit Quellen verheiratet sind.

Thomas Berghammer begleitet die Texte nicht nur zwischen den Geschichten, sondern entwickelt mit seiner Musik einen musikalischen Subtext, der es der Phantasie ermöglicht, noch ein bisschen höher zu fliegen.

  • Freitag, 8. April, 20 Uhr
  • Ried, KiK
  • Eintritt: 12 Euro
  • Karten: Thalia Buchhandlung Ried, Raiffeisenbank Region Ried, KiK

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