Museum Innviertler Volkskundehaus: Von Volkskultur bis zeitgenössisch
RIED. Das Rieder Museum mit seinen Schwanthalerskulpturen, seiner reichen volkskundlichen Sammlung, der stadtgeschichtlichen Ausstellung und der Galerie der Stadt Ried ist einen Besuch wert und wartet mit zahlreichen Attraktionen auf.

In der gerade laufenden Sommerausstellung „Künstler-Städte-Partner – Ein Dialog“ sind Werke von Helmut Stix und Biwi Köppel aus Landshut sowie Rainer A. Riepl und Robert Wallner aus Ried zu sehen – ein symbolischer kultureller Brückenschlag zwischen den Partnerstädten Ried und Landshut.
Die Herbstausstellung „Arbeit im Wandel der Zeit“ des Mühlviertler Heimatforschers und Fotografen Josef Danninger dokumentiert ab 27. September anhand von alten und neuen Fotografien eindrücklich, wie sich die Arbeit im Handwerk und der Landwirtschaft im Laufe der letzten 100 Jahre verändert hat.
200 Jahre Stille Nacht
Ein besonderes Juwel der Sammlung des Museums Innviertler Volkskundehaus wird zum Jubiläum „200 Jahre Stille Nacht“ im November nach aufwändiger Restaurierung der Figuren und Neugestaltung der Krippenlandschaft in neuem Glanz erstrahlen: jene Krippe, vor der im Jahr 1818 erstmals das Weihnachtslied „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ gesungen wurde. Im neu adaptierten Ausstellungsraum werden die historischen Details besonders zur Geltung gebracht.
Die Weihnachtsausstellung 2018/19 ist ganz der Entstehung und Verbreitung dieses Weihnachtsliedes von Österreich in die ganze Welt gewidmet.
Heimatkunde
Im „Bundschuh“, der Schriftenreihe des Museums Innviertler Volkskundehaus veröffentlichen Heimatforscher und Wissenschaftler seit 1998 Texte zu Geschichte, Kultur und Natur des Innviertels. Band 21 erscheint im November.
- Ried, Kirchenplatz 13
- Öffnungszeiten: Di. bis Fr. 9 bis 12 und 14 bis 17 Uhr, Sa. 14 bis 17 Uhr
- Sonn- und Feiertage geschlossen


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