Aus dem Innviertel nach New York
RIED. Lylit ist Sängerin und Komponistin und vor allem eine der größten Soul-Stimmen, die Österreich je hervorgebracht hat. Am 6. März präsentiert die gebürtige Innviertlerin ihre neuen Songs mit Band im KiK.

Die als Eva Klampfer in Oberndorf geborene Musikerin war schon als Zehnjährige Organistin der Pfarre Feldkirchen bei Mattighofen und gründete im Alter von zwölf Jahren einen Gospelchor. Im Innviertel.
Seit ihrem 14. Lebensjahr schreibt sie eigene Musik. Mit ihrer ersten Band On Wings To Kashmir gewann sie mit 17 Jahren den größten Bandcontest Österreichs.
New York und Motown
Dann kam New York. Der Soul-Mogul und CEO der Musikfirma Motown, Kedar Massenburg (Erykah Badu, D'Angelo...), „entdeckte“ sie und gab ihr einen Vertrag bei dem legendären Label. Es folgten zwei erfolgreiche und gefeierte EPs, Auftritte in aller Welt – und statt dem Durchbruch der große Krach.
Drei Jahre lang durfte Lylit keine eigene Musik veröffentlichen – zwei fertige Alben werden wohl nie erscheinen.
Zwangspause und Neustart
Zurück in Österreich überbrückte sie diese Zeit unter anderem als Jazz-Gesangslehrerin an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz und Backgroundsängerin für Parov Stelar. Außerdem schrieb Lylit die Songs für das Album „Trash All the Glam“ von Conchita Wurst.
Im November 2018 begann ihr Neustart mit der Single „Blocks“, die in die österreichischen Charts einstieg und bei FM4 auf Rotation gesetzt wurde.
Neues Album
Mit ihrem aktuellen Album „Inward Outward“, das in einem kleinen, entlegenen Haus in der Toskana entstand, definiert sich Lylit, die im Studio außer Schlagzeug und Gitarre alle Instrumente selber einspielt, neu. Emanzipiert vom Diktat des Marktes geht sie ihren ganz eigenen Weg. Als Künstlerin sieht sie sich als Zeugin ihrer Zeit – subjektiv, wertend, reflektierend und stets neugierig. Das Ergebnis sind intensive Songs, die sie im KiK mit ihrer Band präsentieren wird (www.lylit.com).


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