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RIED. Die Galerie 20gerHaus zeigt ab Freitag, 15. Mai, die Ausstellung „Serendipity“ von Christine Perseis. Aus den bekannten Gründen der neuen Abnormalität gibt es keine Vernissage.

Christine Perseis bei der Arbeit (Foto: Perseis)
  1 / 2   Christine Perseis bei der Arbeit (Foto: Perseis)

Der Titel „Serendipity“ bedeutet auf deutsch so viel wie Glücksfall, zufällige Entdeckung – entsprechend der Weisheit „Der Zufall begünstigt nur einen vorbereiteten Geist“ passt das durchaus zur Arbeitsweise von Christine Perseis.

Arbeitsweise

Die bayrische Künstlerin stellt sich immer wieder die Frage: Was will ich jetzt im Moment zeigen – was ist gerade wichtig für mich, was beschäftigt mich? Bei ihrer Arbeit ahnt sie schon den Endzustand, hinterfragt ihn während des Arbeitsprozesses, forscht, träumt, spürt und – vor allem – spielt damit.

Sie behandelt die Form des Stammes, die Maserung des Holzes, als ob die Materie nur darauf gewartet hat, entdeckt zu werden. Das perfekte Modell für die bereits skizzierte Skulptur, die dem vorherrschenden weiblichen Schönheitsideal entgegengestellt wird.


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