Internationaler Frauentag: „Ziel ist, dass alle Einwohner respektvoll miteinander umgehen"
RIED. Die Stadtgemeinde Ried lud anlässlich des Internationalen Frauentages alle Frauen ein, die sich für ein selbstbestimmteres, freies und unabhängiges Leben für Frauen engagieren. Den Internationalen Frauentag gibt es seit 1911.

Die Stadtgemeinde Ried stellte heuer diesen besonderen Tag, anlässlich der Sonderausstellung im Innviertler Volkskundehaus „Gekommen und geblieben - 50 Jahre Arbeitsmigration“, in den Fokus „Frauen und Migration“. In den 70-er Jahren kamen Arbeiter aus der Türkei und Exjugoslawien nach Österreich. Die Frauen sind meist im Heimatland zurückgeblieben. Erst später wurden sie von ihren Ehemännern nachgeholt. Sie blieben in ihrer Heimat auf sich gestellt und leisteten die Erziehungsarbeit. Erst später kamen Migrantinnen nach Österreich, um als Selbstständige im Tourismus- oder Agrarbereich zu arbeiten. Das verdiente Geld schickten sie in die Heimat. Besonders nicht berufstätigen Frauen fällt es heute nach wie vor schwer, sich die nötigen Sprachkenntnisse anzueignen. “Ziel ist, dass alle Einwohner dieser Stadt respektvoll miteinander umgehen. Es darf keine Rolle spielen, ob jemand zugewandert ist“, betonte Stadträtin Gabriele Luschner (VP) beim Empfang im Volkskundehaus.


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