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Beratungskampagne der Polizei gegen Einbruchdiebstähle

Rosina Pixner, 28.09.2016 08:39

BEZIRK RIED. Gerade mit Beginn der kalten Jahreszeit und der frühen Dunkelheit steigen auch wieder die Einbrüche. Die Polizei geht daher verstärkt gegen diese Kriminalitätsform vor.

Bezirkspolizeikommandant Stefan Haslberger Foto: Polizei
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Mit der Kampagne „Von Haus aus sicher“ setzt die Polizei verstärkt auf Prävention und enge Zusammenarbeit mit den Bürgern. Am Freitag, 21. Oktober, geben Bezirkspräventionsbeamte in Kooperation mit dem Landeskriminalamt in der Weberzeile Tipps zur Einbruchvermeidung. Wer an diesem Tag keine Zeit hat, hat von 4. bis 6. November nochmals die Möglichkeit, den Beratungsstand der Polizei auf der Messe Haus & Bau in Ried zu besuchen.

Individuelle Beratung vor Ort

Speziell ausgebildete Beamten bieten auch Beratungen über etwaige die Einbruchsicherheit erhöhende Maßnahmen an. Interessenten können sich an die örtlich zuständige Dienststelle beziehungsweise an das Bezirkspolizeikommando Ried unter der Tel.: 059/1334240-305 wenden. „Vernetzte Analysen und damit raschere Fahndungen und Ermittlungen sollen gemeinsam mit mehr Prävention und verstärktem Austausch mit der Bevölkerung helfen. Der direkte Kontakt zur Polizei steht im Mittelpunkt“, betont Bezirkspolizeikommandant Stefan Haslberger in einer Aussendung.

Zielgerichtete Aktionen

Polizeianalysen haben ergeben, dass Einbrecher von November bis Jänner öfter zuschlagen als in den anderen Monaten. Die Täter sind besonders in der Dämmerungszeit zwischen 17 und 21 Uhr unterwegs. Die Polizei beugt diesem Phänomen vor und reagiert zielgerichtet darauf. Vernetzte Analysemethoden, rasche Fahndungsmaßnahmen und Ermittlungen und Schwerpunkte beim Streifendienst stehen im Fokus. Unter dem Motto „der größte polizeiliche Erfolg ist die verhinderte Straftat“ wird zusätzlich großes Augenmerk auf Prävention gelegt.

Einfache Sicherungsmaßnahmen

Die Bevölkerung kann durch eigene, meist einfache Sicherungsmaßnahmen mögliche Einbrecher abschrecken. Viele Einbrüche scheitern, weil die Fenster und Türen gut gesichert sind. Selten sind Spezialisten wie im Krimi mit schwerem Gerät am Werk. Oft sind es Täter, die einfachste Möglichkeiten nutzen und mit Schraubenzieher oder einer Zange schlecht gesicherte Türen oder Fenster aufbrechen. Gelingt es ihnen, in die Wohnung einzudringen, haben sie es auf schnell verwertbares Gut abgesehen. Daher ist es ratsam, Schmuck, Bargeld und wertvolle Gegenstände in einem Safe zu verwahren oder am besten keine höheren Bargeldbeträge zu Hause zu haben. Eine gute Nachbarschaft und gegenseitige Hilfe sind wichtig. Eine Vertrauensperson, die nach dem Rechten sieht, den Postkasten entleert und das Werbematerial von der Türe entfernt, leistet wertvolle Dienste. Die Polizei will aber auch die Menschen dazu motivieren, sie bei verdächtigen Beobachtungen zu verständigen. Niemand soll sich scheuen, die nächste Polizeidienststelle zu jeder Tages- und Nachtzeit zu kontaktieren oder im Notfall 133 zu wählen. Der direkte Austausch mit der Bevölkerung steht im Mittelpunkt. Polizistinnen und Polizisten informieren bei Vorträgen. Zusätzlich werden Informationsfolder mit den wichtigsten Tipps gegen Einbruch verteilt.

Zwei Beratungsangebote:

• Freitag, 21. Oktober ganztägig Weberzeile Ried

• 4. bis 6. November Beratungsstand auf der Messe Haus & Bau in Ried

Präventions-Tipps

• Gute Nachbarschaft und gegenseitige Hilfe sind sehr wichtig. Zusammenhalt schreckt Täter ab.

• Vermeiden Sie Zeichen der Abwesenheit. Leeren Sie Briefkästen und beseitigen Sie Werbematerial. Es soll kein unbewohnter Eindruck entstehen. Das Engagement der Nachbarschaft ist hier besonders wichtig.

• Schließen Sie Fenster, Terrassen- und Balkontüren.

• Vermeiden Sie Sichtschutz, der dem Täter ein ungestörtes Einbrechen ermöglicht. Räumen Sie weg, was Einbrecher leicht nützen können (Leitern,…).

• Verwenden Sie bei Abwesenheit in den Abendstunden Zeitschaltuhren und installieren Sie eine Außenbeleuchtung.

• Sichern Sie Terrassentüren durch einbruchshemmende Rollbalken oder Scherengitter.

• Lassen Sie nur hochwertige Schlösser und Schließzylinder einbauen

Kontakt: Die Polizei ist österreichweit, rund um die Uhr unter der Telefonnummer 059 133 zum Ortstarif erreichbar.


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