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RIED. Seit 26 Jahren unterstützt der Verein „Ried im Innkreis hilft Rumänien“ ein Säuglingsheim in Temesvar. Ohne die Unterstützung aus Oberösterreich und die regelmäßigen Hilfsfahrten gäbe es das Heim mit Sicherheit längst nicht mehr.

Josef Bauer engagiert sich seit vielen Jahren für die Kinder in Rumänien.
Josef Bauer engagiert sich seit vielen Jahren für die Kinder in Rumänien.

„Heuer konnten bereits zwei Hilfstransporte organisiert werden“, berichtet Obfrau Anneliese Hois, „der dritte folgt am zweiten Adventwochenende.“

Sie hat in den 26 Jahren seit Bestehen des rührigen Vereins unzählige Fahrten nach Temesvar begleitet, um sich vor Ort ein Bild zu machen und die Hilfe in die richtigen Bahnen zu lenken.

Dank großzügiger Spenden konnte aus dem Heim mit einst katastrophalen Zuständen im Laufe der Jahre ein Vorzeigeprojekt für rumänische Verhältnisse geschaffen werden.

„Hilfe ist jedoch weiterhin bitter nötig, wenngleich es sich dabei nur um den berühmten ,Tropfen auf den heißen Stein“ handeln kann“, erklärt der pensionierte Waizenkirchner Volksschul-Direktor Josef Bauer, der ebenfalls seit Jahren in dem Verein engagiert ist. Er wird im Dezember zum 20. Mal nach Rumänien fahren und sagt: „Angesichts des Schicksals so mancher Heimbewohner und deren ungewisser Zukunft kann man einfach nicht wegschauen.“

Obwohl es keine staatliche Unterstützung gibt, ist das Heim vermehrt die letzte Hoffnung für Eltern, die sich nicht einmal mehr eine medizinische Grundversorgung ihrer Kinder leisten können.

Adventmarkt

Der Verein von Anneliese Hois wird mit einem Stand am Sparkassen-Advent am 26. und 27. November vertreten sein, um mit handgestrickten Socken, Bastelarbeiten, Schürzen, Glühwein oder selbstgebackenen Keksen aufzuwarten.

Spendenkonto:

  • IBAN: AT 50 2033 3000 0002 1337
  • BIC: SPRHAT21XXX

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