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RIED. Im Zentrum der diesjährigen Weihnachtsausstellung im Museum Innviertler Volkskundehaus steht die Giner-Krippe, die üblicherweise zu Weihnachten in der Dreifaltigkeitskirche der Pfarre Riedberg in Ried aufgestellt und daher nur bei den Gottesdiensten zu sehen ist.

Die Giner-Krippe ist üblicherweise nur bei Gottesdiensten zu sehen.
Die Giner-Krippe ist üblicherweise nur bei Gottesdiensten zu sehen.

Die 38 Krippenfiguren stellen neben der Anbetung der Hirten und der Heiligen Könige auch noch die Szenen „Beschneidung des Herrn“ und „Flucht nach Ägypten“ dar.

Die Figuren sind bis zu 104 cm groß und entstanden 1841 in der Werkstätte des Tiroler Bildhauers Johann Nepomuk Alois Giner d. J. – dies ist durch die Aufschrift auf der ausgehöhlten Rückseite eines Hirten belegt.

Giner schuf die Krippenfiguren für das Kapuzinerkloster von Radstadt. Nach dessen Aufhebung kamen sie 1978 in die Pfarre Riedberg, die die Krippe schließlich erwarb.

Die Ausstellung wird am Samstag, 26. November um 14 Uhr eröffnet und dauert bis zum 28. Jänner (Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9 bis 12 und 14 bis 17 Uhr, Samstag 14 bis 17 Uhr). Nach der Eröffnung gibt es um 15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung und die weihnachtlichen Höhepunkte des Museums.


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