Charlotte-Taitl-Stück „Ein paar Schritte in den Tod“ im Stadtsaal
RIED. Das erfolgreiche Theaterstück „Charlotte Taitl – Ein paar Schritte in den Tod“ wird am 10. und 11. November um 19.30 Uhr im Sparkassen-Stadtsaal aufgeführt.

Mit den Einnahmen der Vorstellung am Samstag unterstützen die Schüler des Gymnasiums Projekte zur Entwicklungsförderung von Kindern in schwierigen Situationen. Mehr als 70 Mitwirkende – Schüler und Lehrer des Rieder Gymnasiums zeigen in dem Theaterstück mit Musik das bewegende Schicksal der Rieder Jüdin Charlotte Taitl, die 1943 nach einem Gasthausbesuch denunziert und anschließend im KZ-Auschwitz ermordet wurde. Für alle, die die Uraufführung im April und die Darbietung bei der Eröffnung des Lern- und Gedenkortes Charlotte-Taitl-Haus am Rieder Rossmarkt versäumt haben, bietet sich nun die letzte Chance, das Stück zu sehen.
Ein Stück gegen das Vergessen
Für die Riederin Charlotte Taitl bedeutete ein unbeschwerter Abend im Kreis von Familie und Freunden das Todesurteil. Der „Umgang mit Deutschblütigen“ – nur ein paar Schritte von der Haustür entfernt – endete für sie als Jüdin in den Gaskammern von Auschwitz. (Auto)biographisches und historisches Quellenmaterial wurde von Schülern des Bundesgymnasiums Ried umgesetzt in ein Theaterstück gegen das Vergessen, musikalisch getragen von einem 70-köpfigen Chor.
Termin
10. und 11. November,19.30 Uhr, Stadtsaal Ried
Karten
Schüler: fünf Euro, Erwachsene: zehn Euro – Kartenreservierung: gymried@eduhi.at


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