Rotes Kreuz Bezirksstellenversammlung: 186.000 freiwillige Stunden und noch viel mehr
RIED. Eine emotionale Präsentation großartiger Leistungen und einige verdiente Auszeichnungen waren die Höhepunkte der diesjährigen Bezirksstellenversammlung des Roten Kreuzes im Bezirk Ried.

Um diese großteils freiwillige Arbeit für die Öffentlichkeit und Mitarbeiter sichtbar und transparent zu machen, lud die Rot Kreuz Bezirksstelle Ried zur alljährlichen Präsentation seiner Leistungen im Rahmen der Bezirksstellenversammlung 2018 ein. Zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Gemeinden, sowie den Blaulicht-Organisatoren und rund 200 freiwillige und berufliche Mitarbeiter der unterschiedlichen Leistungsbereiche im Roten Kreuz waren gekommen, um die stolze Leistungsbilanz mit zu verfolgen. Bezirksstellenleiter Franz Pumberger und Bezirksgeschäftsleiter Josef Frauscher stellten – heuer in einer etwas außergewöhnlicheren Form – diese Leistungsbereiche vor. Für die Präsentation wurde in Eigenregie ein kleiner Film vorbereitet, der das großartige Engagement der Mitarbeiter auf fesselnde Weise zu Schau stellte.
Dazu kommen noch unzählige Stunden der Aus- und Weiterbildung, Übungen, Ambulanzdienste, Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit und im Freiwilligenmanagement. Auch die Eröffnung der neu adaptierten Bezirks- und Ortsstelle Ried fiel in das Jahr 2017.
Auszeichungen
Ausgezeichnet wurden Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Prenninger und Bezirkspolizeikommandant-Stellvertreter Chefinspektor Wolfgang Zieher für ihren persönlichen Beitrag zur hervorragenden Zusammenarbeit zwischen den Blaulichtorganisationen. Hans Aigner erhielt das goldene Dienstjahresabzeichen für 60 Jahre freiwillige Arbeit. Andreas Hattinger wurde im Zuge dieser Feier zum Oberrettungsrat befördert.
Angelobungen
95 Frauen und Männer konnten als neue Mitarbeiter in den unterschiedlichen Sparten angelobt werden. 987 Freiwillige, 14 Zivildiener und 73 berufliche Mitarbeiter der drei Ortsstellen Obernberg, Mettmach und Ried sind nach den Grundsätzen des Roten Kreuzes täglich bemüht, einen positiven Beitrag im Sinne der Menschlichkeit für die Menschen in unserem Bezirk, aber auch darüber hinaus, zu leisten.
Rettungssanitäterprüfung
Die Rotkreuz-Bezirksstelle Ried hat 16 neue Rettungssanitäter. Seit Herbst 2017 lernten und übten die Jungsanis mit unermüdlichem Fleiß und absolvierten nebenbei ihr Praktikum im Realeinsatz. Die angehenden Rettungssanitäter waren extrem gut vorbereitet. Obwohl den Prüflingen einiges abverlangt wurde, was natürlich für die Übernahme einer derart verantwortlichen Tätigkeit auch notwendig ist, erreichten 13 der 16 angetretenen Prüfungsteilnehmer einen ausgezeichneten Erfolg.
Bilanz in Zahlen
Essen auf Räder: 125.000 Portionen
Rettungsdienst: 22.300 Rettungseinsätze
Notarztdienst: 1440 Notarzteinsätze
Blutspendedienst: 3630 Blutspender
Rufhilfe: 700 Rufhilfeanschlüsse
Mobile Dienste: 48.000 Pflegebesuche
Mobiles Hospiz: 78 Begleitungen
Trauerbegleitung: 37 Begleitungen
Palliative Care: 104 Patienten
Besuchsdienst: 6500 Besuchsdienststunden
Betreubares Wohnen: 6 betreute Wohnobjekte
Betreutes Reisen: 25 Reiseteilnehmer
Krisenintervention: 156 betreute Personen
Kurswesen: 1800 Kursteilnehmer
Leitstelle Innviertel: 148.000 Aufträge
Jugendrotkreuz: 5 Gruppen, 90 Mitglieder, umfangreiche Aktivitäten in Schulen und Kindergärten
Katastrophenschutz: 1 Großschadenereignis
Migration: 20 betreute Asylwerber


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