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RIED. Die 17-jährige HAK-Schülerin Cagla Keskin hat ihre Ferien in den Dienst der guten Sache gestellt: Sie hat im Wohnhaus der Lebenshilfe in der Huberstraße Menschen mit Beeinträchtigung betreut.

Gerd Rabe bedankt sich bei Cagla Keskin für ihren Einsatz.
Gerd Rabe bedankt sich bei Cagla Keskin für ihren Einsatz.

Ehrenamtlich und unbezahlt. Warum? „Ich wollte die Welt der Beeinträchtigten kennenlernen, anfangs war es schwer für mich, es war eine Herausforderung, ich habe viel gelernt und diese Menschen haben die Chance ein normales Leben zu führen“, erzählt sie. Eine wichtige Erkenntnis war, dass man keinen Abstand zu halten braucht und dass die Klienten gefordert und gefördert werden. Andreas Mitterbuchner, der Leiter des Wohnhauses, bestätigt die hohe soziale Kompetenz und Reife der 17-Jährigen und dass es beim Abschied Tränen von beiden Seiten gegeben hat. Und was sagten Freunde und Bekannte über das Engagement bei der Lebenshilfe? „Viele haben mir Respekt gezollt und Bewunderung gezeigt, manche haben sich an den Kopf gegriffen“, so Cagla. Nach der HAK-Matura hat die Schülerin vor, ein Sozialstudium zu absolvieren. Gerd Rabe, Obmann der Lebenshilfe ist begeistert von so viel Einsatz und würde sich mehr Menschen jeden Alters wünschen, die sich ehrenamtlich bei der Lebenshilfe einbringen, in welcher Form auch immer. Unter anderen kommen Brigitta Veits und Luzia Roßboth, zwei pensionierte Lehrerinnen, in die Tagesheimstätte und unterrichten, Joe Rathner mit seiner 13er Combo musiziert regelmäßig und Günther Peham kommt jede Woche, um mit Klienten eine ausgiebige Nordic walking-Runde zu drehen,“ betont Rabe. Denn Menschen mit Beeinträchtigung sind genau so wie du und ich, nur ein bisschen anders wie alle anderen auch.


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