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RIED. Die Automesse Ried geht in ihr drittes Jahrzehnt. Vom 1. bis 3. Februar werden 34 Automarken auf 13.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in acht Hallen etwa 250 Neuwagen präsentieren.

  1 / 4   Die Besucher der Automesse können Neuwagen bewundern und sich gezielt informieren. (Foto: Messe Ried)

„Wir sind bestens aufgestellt“, meinte Messedirektor Helmut Slezak bei der Vorstellung des Programms der 21. Automesse Ried, die vom 1. bis 3. Februar stattfindet. Nicht zu Unrecht: Die Top 20 der Automarken mit den meisten Zulassungen in Österreich sind ausnahmslos in Ried vertreten. Ein Teil des Erfolgsrezeptes der Messe ist, dass die Händler aus der Region persönlich vor Ort sind und den interessierten Messebesuchern Rede und Antwort stehen.

Viele Premieren

Unter den 250 Autos sind eine Österreich-Premiere – der Range Rover Evoque – und 22 Oberösterreich-Premieren (Stand eine Woche vor der Messe).

Ein großer Anteil der neuen Modelle sind SUVs. Derzeit ist jedes dritte neu zugelassene Auto ein SUV, ein Ende des Trends ist trotz höherem Platz- und Treibstoffverbrauch nicht in Sicht. „SUVs sind im Trend“, sagt Messedirektor Slezak.

Highlights im Angebot sind sechs Modelle, die für das „Car of the Year 2019“ nominiert wurden: der Citroën C5 Aircross, der Ford Focus, der Jaguar I-Pace, der Kia Ceed, die Mercedes-Benz A-Klasse und der Peugeot 508.

Elektro und Hybrid

Die Mehrzahl der ausgestellten Modelle wird zwar mit Benzin oder Diesel angetrieben, aber immer mehr Hersteller zeigen auch E- und Hybrid-Autos. Auf der 21. Automesse sind fünf Modelle mit Elektromotor und vier Hybrid-Modelle zu sehen.

Elektrisch angetrieben werden der BMW i3, der Hyundai Kona, der Jaguar I-Pace, dem ein Ruf als ernsthafter Tesla-Konkurrent vorauseilt, der Renault ZOE und der Smart EQ. Über einen Hybrid-Antrieb verfügen der Honda CR-V Hybrid, der Range Rover Autobiography PlugIn Hybrid, der Suzuki Baleno Shadowline und der Toyota RAV4.

Preisspanne

Das preisgünstigste Auto auf der Messe ist ein Dacia für 7.500 Euro. Am anderen Ende der Preisskala rangiert der Lamborghini Huracán Performante Spyder mit 367.260 Euro (dafür kann man fast 50 Dacias kaufen).

Kraftlackel

Mit seinen 640 PS ist dieser „Lambo“ aber nicht einmal das stärkste Auto auf dieser Messe. Der Lamborghini Urus, der SUV der italienischen Nobelmarke, hat noch zehn PS mehr, wird aber noch vom Jeep Grand Cherokee Trackhawk, dem leistungsstärksten SUV der Welt, mit 710 PS übertroffen.

Mobilität der Zukunft

Gemeinsam mit der Firma Real­sim wurde eigens für die Automesse ein Automobil der Zukunft designt und animiert. Mit einer Spezialbrille (Microsoft Hololens) wird die Realität mit einem Hologramm überblendet und so ein interaktives Erlebnis zwischen virtuellen und realen Objekten für die Messebesucher geschaffen.

Über E-Mobilität informieren unter anderem die Energie AG und der ElektroMobilitätsClub EMC. Am Messeparkplatz stehen kostenlose E-Ladestationen zur Verfügung.

Farbenfrohe Oldtimer

Die Oldtimer-Sonderschau ist heuer im wahrsten Sinn des Wortes ein Farbtupfer. Während bei den aktuellen Neuwagen Weiß, Silber und gedeckte Farben dominieren, entsprachen früher farbenfrohe, auffällige Lackierungen dem Zeitgeist.

Der Nostalgie-Fahrzeuge-Club Ried zeigt unter dem Motto „Farbenspiel“ unter anderem einen Steyr 220 im Wert von 100.000 Euro (Baujahr 1938), einen Mercedes 190 SL (Baujahr 1960) oder den VW Bulli (1961).

Darüber hinaus bietet die Automesse einen Schwerpunkt zu Campingmobilen, zahlreiche Info-Stände und kostenlose Workshops, einen Kinder-Parcours und einen Formel-1-Simulator.

  • Fr./Sa./So., 1.–3. Februar
  • täglich von 9 bis 17 Uhr
  • Ried, Messehallen
  • Ticket-Vorverkauf (8€ statt 9€): www.automesse-ried.at/ticket, alle Filialen der Sparkasse OÖ, Ö-Ticket-Verkaufsstellen; freier Eintritt für Kinder bis 14 Jahre und für Kinder, die in der Familienkarte eingetragen sind (in Begleitung Erwachsener)
  • Gratis-Parkplätze auf dem Messegelände
  • Info: www.automesse-ried.at, www.facebook.com/automesseried

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