ARBÖ-Studie: Jedes vierte Fahrzeug im Bezirk Ried weist schwere Mängel auf
RIED. Der ARBÖ führt jährlich rund 24.000 §57a-Begutachtungen an seinen 13 Standorten in Oberösterreich durch, davon rund 2.400 in Ried. Auf dieser Grundlage wurde der „Pickerl-Report“ für das Jahr 2018 erstellt, der unter anderem Rückschlüsse auf den Fahrzeugzustand in der jeweiligen Region bietet.

ARBÖ-Prüfzentrumsleiter Christian Sternbauer erklärt: „Wir haben in unserem Pickerl-Report nur schwere Mängel und jene mit Gefahr im Verzug, die sogenannten GiV-Mängel, berücksichtigt. Also nur jene Mängel, die einem positiven Prüfbefund und somit einer Ausstellung des Pickerls entgegenstehen. Außerdem haben wir uns auf die Fahrzeugkategorien M1 – PKW und Kombi – und N1 – Spezial-KFZ bis 2.800 Kilogramm – beschränkt.“
Etwas unter dem Landesdurchschnitt
Das Ergebnis: Der Zustand der Fahrzeuge in Ried ist etwas schlechter als der oberösterreichische Durchschnitt. 73,5 Prozent der Fahrzeuge erhielten das Pickerl im ersten Anlauf, OÖ-weit sind es 77 Prozent. Etwas mehr als ein Viertel wies schwere Mängel auf und musste zur Nachbegutachtung.
Häufige Mängel
Die häufigsten schweren Mängel bei den Rieder Autos sind Mängel an den Bremstrommeln oder Bremsscheiben, gefolgt von Mängeln am Auspuffrohr oder Schalldämpfer und Mängeln am (Unter-)Boden. Mehr als drei Viertel der schweren Mängel fallen in die Kategorien Bremsanlage, Räder und Reifen sowie Fahrgestell und Fahrgestell-Teile.
Fast nach dem Motto „wenn schon, denn schon“ kommt ein Mangel selten alleine: Pro negativem Prüfgutachten wurden durchschnittlich fünf schwere Mängel festgestellt.


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