Messebilanz: Großes Kaufinteresse und zufriedene Besucher
RIED. Die Messe Ried zieht ein sehr positives Fazit der 22. Automesse. Die Messe habe sich zu einer der wichtigsten Plattformen für den Autohandel entwickelt und sei durch großes Kaufinteresse, eine einzigartige Markenvielfalt und eine hohe Besucherzufriedenheit geprägt gewesen.

Knapp 99 Prozent der Besucher gaben laut einer Messe-Umfrage an, an die Automesse weiter zu empfehlen. Auch die Aussteller sprachen nahezu einstimmig von einem hohen Besucher- und Kaufinteresse.
Neben den sieben Österreich- und 15 Oberösterreich-Premieren interessierten sich die Besucher vor allem für die Oldtimer-Sonderschau „bella macchina“. Aber auch der Renn-Tourenwagen-Simulator und der neue Sonderbereich Camping & Caravan stießen auf großes Interesse.
Eröffnungsreden
Bei der Eröffnung überredete Moderatorin Kati Hochhold mehrere Redner, von ihren ersten Autos und den Erfahrungen damit zu erzählen – überraschend viele der Erzählungen hatten mit den ersten Strafzetteln zu tun.
Änderung der Mobilität
Messepräsident Alfred Frauscher wies auf die enormen Veränderungen in der Mobilität hin. Die High Tech im Auto entlaste die Fahrer und mache das Fahren sicherer, aber auch fader. Die Rieder Automesse brauche sowohl bei der Quantität als auch der Qualität keinen Vergleich mit großen Standorten zu scheuen.
„Intelligente Lösung für die Messe“
Bürgermeister Albert Ortig meinte, dass man sich Gedanken machen müsse, wie man den Wirtschaftsstandort ausbauen könne. Die Messe Ried zeige dafür einen erfolgreichen Weg auf. Für die „zu Recht bestehenden“ Wünsche der Messe müsse man intelligente Lösungen finden, die den Ausbau der Messe vorantreiben, aber auch dem Wunsch nach Sportstätten gerecht würden.
Früher, so Ortig, sei beim Autokauf fast ausschließlich das Aussehen des Autos entscheidend gewesen, heute sei es die Frage nach dem Antrieb.
Für den neuen Landtagspräsidenten Wolfgang Stanek war die Messeeröffnung die erste Amtshandlung. Er hob hervor, dass die Zahl der Verkehrstoten heutzutage nur rund ein Sechstel der Zahl aus den 60er-Jahren betrage – bei wesentlich mehr Autos. Die Politik, die Forschung und Entwicklung, die Produzenten und der Vertrieb hätten eine große Verantwortung, ein Bewusstsein für noch mehr Sicherheit und Energiesparen zu schaffen.


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