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Rieder Kinder & Jugend Schutz Haus: Der Bedarf an Betreuung und Beratung steigt kontinuierlich

Rosina Pixner, 17.10.2017 17:19

RIED. Das Rieder Kinder & Jugend Schutz Haus (RIKI) ist auch am neuen Standort Bahnhofstraße 48 stark gefordert. Die Nachfrage nach Beratungs- und Therapieleistungen nimmt weiter zu. Um das Angebot dauerhaft zu sichern, muss jedoch eine langfristige Finanzierung gefunden werden.

V. l.: Gewaltberater Josef Gangl, Geschäftsführerin und Therapeutin Ursula Rothauer-Stadler, Therapeutin Katharina Strasser, Vorstandsmitglied Jutta Vogl, Vorstandsmitglied Edda Holly, Obfrau-Stellvertreter Franz Grünbart, Vorstandsmitglied Ingrid Oberwagner, Besuchsbegleiterin Ursula Zulehner, Obfrau Elisabeth Vormayr Foto: privat

Kostenlose Hilfe für Kinder und Jugendliche, juristische Beratung und Vertretung für Opfer von Missbrauch und Gewalt: Dafür steht RIKI seit mittlerweile drei Jahren. Der gemeinnützige Verein vermittelt Betroffene an Expertinnen aus den Bereichen Psychotherapie, Psychologie und Recht.

250 Klienten bisher betreut

Seither wurden bereits rund 250 Klienten betreut und mehr als 1600 Beratungseinheiten geleistet. Im Mittelpunkt stehen meist familiäre Probleme, von Erziehungsschwierigkeiten bis zu Trennung, Vernachlässigung und sexueller Gewalt. Jugendliche suchen auch zunehmend Unterstützung, wenn Mütter oder Väter psychisch erkrankt sind. Seit heuer bietet RIKI auch Besuchsbegleitungen an.

Kapazitäten sind ausgeschöpft

Der Bedarf ist sehr hoch, die dafür zur Verfügung stehenden Kapazitäten sind ständig ausgeschöpft. Auch insgesamt steigt die Nachfrage nach Beratung und Therapie laufend, Die Betreuten stammen in erster Linie aus dem Bezirk Ried. RIKI verzeichnet zunehmend aber auch Anfragen aus Nachbarbezirken.

RIKI wird seit der Gründung überwiegend durch die Rieder Zivilgesellschaft finanziert, vor allem durch die Rieder Serviceclubs und namhafte Unternehmen vom Sozialhilfeverband Ried. Eine kontinuierliche Unterstützung seitens der öffentlichen Hand fehlt leider noch.


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