Gute Ansätze und ein Debakel
RIED. Jede Menge Änderungen gab es in den letzten Monaten bei der Wenzel Schmidt Akademie SV Ried. Mit Thomas Weissenböck wurde ein neuer Sportlicher Leiter installiert, alle drei Mannschaften haben neue Trainer. Dadurch müssen sich die Spieler auf neue Spielanlagen und Trainingsabläufe einstellen.

Für die Rieder Akademie startete die Saison am Donnerstag, 24. August, mit Auswärtsspielen bei der traditonell starken AKA Admira Wacker.
U15 siegt 1:0
Das beste Ergebnis holte die U15: Sie gewann in Maria Enzersdorf-Südstadt durch ein Tor von Rene Weber (50.) mit 1:0 (0:0). „In der Spielanlage gibt es noch Luft nach oben“, bilanzierte Thomas Weissenböck, „insgesamt waren wir aber auf Augenhöhe; ein positiver Start in die Meisterschaft.“
U16 wird abgeschosssen
Ganz anders lief es bei der U16, die nach einem 0:1-Halbzeitrückstand noch mit 0:7 unter die Räder kam. „Bei dieser Mannschaft lief es schon im vorigen Jahr nicht optimal“, erklärt Weissenböck. „Die Admira ist ein Top-3-Team der Liga und war in allen Belangen überlegen. Gefehlt hat mir, dass die Mannschaft nicht versucht hat, dagegen zu halten und dass sie der Admira nicht Paroli geboten hat.“
U18 setzt Vorgaben um
Mit der Leistung der U18 ist der Sportliche Leiter trotz der 2:4 (2:2)-Niederlage zufrieden. „Die U18 hat den Spielplan der Trainer am besten umgesetzt.“ In einem Spiel auf Augenhöhe glich Denis Kahrimanovic zwei Mal eine Admira-Führung aus (16., 24.). Nach dem 2:3 durch einen Elfmeter warfen die Rieder in der Schlußviertelstunde alles nach vorne und kassierten in der Nachspielzeit das vierte Tor. Weissenböck: „Obwohl einige wichtige Spieler fehlten, war die Leistung okay.“


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