Fußballakademie: Bei der U18 läuft es gut, die U16 ist das Sorgenkind
RIED. Zwei normale Ergebnisse und eine Klatsche gab es für die Teams der Wenzel Schmidt Fußballakademie SV Ried gegen ihre Altersgenossen von der AKA Austria Wien.

Wie es der Sportliche Leiter der Akademie, Thomas Weissenböck, vorhergesagt hat, werden bei der U18 nach den schon seit Saisonbeginn ansprechenden Leistungen jetzt auch die Ergebnisse besser. Durch einen Treffer von Sebastian Handlechner (79.) gewann sie ihr Spiel gegen die Austria-AKA mit 1:0 – das war der zweite Sieg nacheinander.
U18: Perspektive nach oben
Weissenböck: „Die U18 ist auf einem sehr guten Weg. Jetzt kommen auch einige Verletzte zurück, fast der komplette Kader ist fit.“ Der Einsatz von Verteidiger Severin Hingsamer bei den Profis im Spiel gegen Liefering hat auch positive Nebenwirkungen: „Die Spieler sehen die Perspektive nach oben – bei guten Leistungen ist die Tür zu den Profis offen.“
U15 auf Augenhöhe
Die U15 geriet schon in der 7. Minute in Rückstand und war laut Weissenböck „auf Augenhöhe“. Zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr. „Bei der Manschaft gibt es noch das Eine oder Andere zu verbessern. Sie ist immer 'dabei', aber momentan fehlt die Leichtigkeit.“
U16: Unerklärliche Schwankungen
Das Problemkind der AKA ist die U16, die nach dem starken Spiel in der Vorwoche (als sie aus einem 0:2-Halbzeitrückstand in Vorarlberg noch einen 3:2-Sieg machte) gegen die Austria-AKA ein 0:8 (0:6) kassierte – nach dem 0:7 gegen die Admira und dem 0:8 bei Rapid schon die dritte extreme Niederlage in dieser Saison.
Damit macht die Mannschaft auch die Trainer etwas ratlos. Weissenböck: „Es ist unerklärlich, dass die Mannschaft vor einer Woche aus einem 0:2-Rückstand mit einer sehr guten Moral noch einen Sieg macht und an diesem Wochenende nach dem 0:2 völlig auseinanderfällt. Das ist ein Mentalitätsproblem, das wir in den Griff bekommen müssen.“


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