Fußball: SVR verliert immer mehr an Boden
RIED/INNKREIS. Im Aufstiegsrennen immer mehr ins Hintertreffen gerät die SV Guntamatic Ried. Der Halbzeitmeister und „Winterkönig“ konnte seine Talfahrt auch in Wiener Neustadt nicht stoppen.

„Ich hatte eine Riesenchance und es ist schön, weil wir alles versucht haben. Aber scheinbar läuft es im Moment einfach nicht“, ließ Seifedin Chabbi nach der 0:1-Niederlage gegenüber Sky Sport Austria verlauten. Nachsatz: „Wir müssen weiterarbeiten und versuchen, es zu erzwingen. Es geht ein Knacks durch die Mannschaft, wenn die Chancen nicht reingehen. Natürlich ist es heikel. Die Fans sind sauer und das ist verständlich.“ Abschließen äußerte sich der 16-fache Saisontorschütze auch zur Trainerfrage. „Wir können nicht fünf Trainer wechseln. Irgendwann müssen wir uns selbst hinterfragen und einfach Gas geben.“
Zehn Versuche, neun Punkte
Wie es um die SVR wirklich steht, verrät auch die Rückrundentabelle. Als drittschwächstes Team holten die Innviertler nur neun Zähler aus zehn Versuchen (ein Sieg, sechs Remis, drei Niederlagen). Spitzenreiter Wacker Innsbruck schaffte in diesem Zeitraum 28 Punkte, der Zweite Hartberg 18. Und Blau-Weiß Linz immerhin zehn.
Nach dem Freitagabend-Heimspiel gegen SC Austria Lustenau gastiert die SV Guntamatic Ried beim Floridsdorfer AC (Mo., 23. April, beide 18.30 Uhr).


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