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Mit Thomas Weissenböck will die SV Guntamatic Ried den Aufstieg schaffen

Walter Horn, 19.04.2018 17:36

RIED. Nach einer in der Außenwirkung eher suboptimal wirkenden Suche hat die SV Guntamatic Ried am Mittwoch einen neuen Trainer gefunden – eine interne Lösung. Bis zum Saisonende wird Thomas Weissenböck (46) Cheftrainer der Schwarz-Grünen.

Thomas Weissenböck (l.) und SVR-Manager Fränky Schiemer
Thomas Weissenböck (l.) und SVR-Manager Fränky Schiemer

Manager Fränky Schiemer begründete die Entscheidung: „Wir brauchen einen Trainer, der den Verein und die Spieler kennt. Thomas ist nahe drann und trotzdem ein neuer Impuls.“

Vereins-Insider

Weissenböck kennt den Verein sehr gut: Er ist seit Juli 2017 Sportlicher Leiter der SVR-Fußballakademie und war schon in der Saison 2007/2008 sechs Monate lang Trainer der SVR-Profis sowie mehrere Jahre Co-Trainer und Trainer der SVR-Amateure.

Bei seinem Trainerteam ändert sich wenig. Dieter Alge bleibt „Co“, Hubert Auer Torwarttrainer. Als zweiter Co-Trainer kommt Miro Muslic, Trainer der AKA-U18, dazu.

Überraschende Berufung

Für Weissenböck kam die Berufung überraschend: „Am Mittwoch Vormittag habe ich noch nicht damit gerechnet. Nachdem am Mittag der Anruf kam, haben wir uns sehr lange unterhalten, bis wir eine Konstellation gefunden haben, unter der ich mir die Arbeit als Cheftrainer vorstellen kann.“

Weissenböck will die Spielanlage wieder in die Richtung von mehr Ballbesitz ändern. „Wir müssen als Team auftreten und lauffreudig und aggressiv sein.“

Wichtig sind ihm auch die Fans: „Gegen Lustenau müssen wir die Fans mit unserem Auftreten von Anfang an ins Boot holen“, sagt er.

Er rechnet damit, dass die SVR für den Aufstieg aus den letzten acht Spielen „wohl einen Zwei-Punkte-Schnitt pro Spiel braucht“. „Wir wollen die Aufgabe aber von Spiel zu Spiel angehen“, sagt er.

„Wir wissen, was wir an Thomas haben“

Dass Weissenböck nicht die erste Wahl als Trainer sei (unter anderem wurden Heimo Pfeifenberger und Frenkie Schinkels an der Gerüchtebörse gehandelt), bestreitet Manager Fränky Schiemer: „Bei der Trainersuche gibt es keinen Erstbesten, Zweitbesten oder Drittbesten. Da redet man mit verschiedenen Leuten und fragt auch, ob die sich den Job überhaupt vorstellen können. Bei Thomas wussten wir, was wir an ihm haben. Daher mussten wir ihn nicht als ersten fragen.“

Schiemer bestätigte auch, dass Paul Gludovatz abgelehnt habe. Es habe aber mehrere Bewerbungen gegeben, sagte er: „Einige wollten diesen Job wirklich.“


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